
Vor genau einem Jahr – auf der Game Developer Conference 2009 – wurde der Videospiel-Streaming Dienst OnLive vorgestellt. Prinzipiell hörte sich der Dienst perfekt an zumal er es ermöglicht, ohne großartige Hardware Kosten die Games mittels Streaming in der Qualität zu spielen, die Entwickler wie Crytek voraussetzen – wenn auch das Problem eigentlich nur PC Besitzer haben, die nicht im Lotto gewonnen haben und ihre Hardware Updates mehr als 3 Monate auseinander liegen.
Seit der E3 2009 wurde es dann ruhig um den Dienst und erst diese Woche zu Beginn der GDC wurde bekannt, dass der Dienst am 17. Juni 2010 in den USA für PC und Mac starten werde – Kostenpunkt 15 USD monatlich – eigentlich nicht teuer aber trotzdem teuer genug um in einem Jahr eine günstige Xbox360 für das selbe Geld zu erstehen.
Es gibt jedoch eine weitere attraktive Möglichkeit, zu seinen Games zu kommen denn wie wir mittlerweile wissen, wird es auch ein “OnLive Game Portal” geben, das es ermöglichen soll, auserwählte Demos und eine limitierte Anzahl von Games anzuspielen – bezahlt wird dabei pro Game und nicht im monatlichen Abo.
Ein paar Haken hat das ganze aber trotzdem denn Angaben wie “Subject to available OnLive Service capacity and whatever usage limits are associated with each given demo” lesen sich als ob das ganze nur dann funktioniert, wenn nicht genügend Leute das Netz nützen.
Trotzdem wollen wir dem Dienst alles Gute wünschen und sind ein wenig traurig darüber, dass solche Dienste immer nur in den USA starten und erst nach Jahren zu uns in Europa kommen.