Als Analyst Kommentare zum derzeitigen oder zukünftigen Videospielmarkt abzugeben, ist in gewisser Weise eine Kunst. Michael Pachter von Wedbush Morgan hatte bisher immer ein gutes Gespür dafür, was in der Zukunft von den Hersteller zu erwarten sei oder was die effektivste Reaktion auf diese oder jene Aktion sein würde. Nun greift er Sony im Kampf gegen den 3DS unter die Arme:
“Ich bin völlig verdutzt über Sonys PSP-Strategie. Sie bestimmten den Markt für tragbare Unterhaltung mit dem Walkman und lehnten sich zurück als Nintendo den Spielebereich übernahm und Apple die Musiksparte.
Sie haben es nie wirklich mit einem MP3-Player geschafft und ihr anfänglicher Versuch bei Spielen war etwas zu kostspielig und anspruchsvoll für den Großteil des Portable-Gaming-Markts – Kinder unter 13. Sie haben eine neue Werbekampagne mit einem Kind, ich nehme an wir sollten abwarten und sehen ob es was bringt.
Ich glaube weiterhin, dass der Preis eine Rolle spielt, aber wenn der 3DS für 249 Dollar erscheint, dann scheint die PSP für 169 Dollar wie ein Schnäppchen. Wenn Sony richtig klug wäre, würden sie dem 3DS nacheifern und der PSP2 einen 3D-Bildschirm verpassen.”
Mal sehen, ob Sony sich den Vorschlag zu Herzen nimmt. Übermäßig lang kann es jedenfalls nicht mehr dauern, bis eine PSP 2 vorgestellt wird.