Der diplomatisch brisante Fall um die tschechischen ArmA-Entwickler Ivan Buchta und Martin Pezlar dürfte mit deren Entlassung aus dem griechischen Gefängnis nach 128 Tagen ein wenig entschärft sein. Der Prozess wegen Spionage steht denen aber noch bevor.

Den ArmA-Entwicklern wird Spionage vorgeworfen, da sie Fotos und Videos vom griechischen Militärgelände gemacht haben, was dort hart geahndet wird. In ArmA 3 taucht tatsächlich die Insel Limnos auf, sie sei aber bereits vor dem Urlaub fertiggestellt worden, die Reise war laut den Entwicklern privater Natur.

Präsident Václav Klaus hat sich mit einen Brief an die griechischen Behörden in den Fall eingeschaltet, eine Demo mit 150 Leuten, darunter Entwickler der Warhorse Studios , 2K Czech und Bohemia Interactive, fand vor der griechischen Botschaft statt.

Der echte Kampf steht Bohemia Interactive möglicherweise noch bevor.