War der Tierschutzorganisation PETA schon Super Meat Boy ein Dorn im Auge, wird nun auch dessen berühmter Kollege Mario zum Gegenstand einer Kampagne.
Hintergrund ist dabei die Veröffentlichung von Super Mario 3D Land, in der die Entwickler den Fokus auf den kultigen Tanooki-Suit aus Super Mario Bros. 3 legten. Nicht nur Mario, auch seinen Gegnern, ja selbst Bowser wird ein Waschbärschwanz verpasst.
Dadurch werde laut PETA die Botschaft verbreitet, dass es o.k. wäre, Pelz zu tragen. Aus diesem Grund wurde eine Kampagne namens “Mario kills Tanooki” ins Leben gerufen, die im Kern aus einem 2D-Flashgame besteht, in dem ihr als gehäuteter Marderhund den in blutigen Pelzen gehüllten Mario über eine Farm jagt, auf der den Tieren bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wird.
Vor allem in China ist dieses Vorgehen gang und gäbe. Die Tiere werden mit Eisenstangen erschlagen und anschließend gehäutet. Meist überleben die Tanukis dieser Tortur sogar und sterben erst bis zu 10 Minuten nachdem man sie ihres Pelzes entledigt hat.
Tatsächlich ist es daher richtig, dass PETA auf diese Gräueltaten aufmerksam macht, klar ist allerdings auch, dass es ziemlich geschmacklos ist, Super Mario, eine auch unter Kindern beliebte Figur, zum Bestandteil dieser Kampagne zu machen.
Außerdem wissen wir doch alle, dass Mario durch ein magisches Blatt in den Besitz des Waschbäranzugs gelangt und bisher kein einziger Tanuki sein Leben in einem von Marios Games lassen musste…








