The Dishwasher Vampire Smile_300

The Dishwasher: Vampire Smile Review

Bereits letztes Jahr konnte der erste Teil von “The Dead Dishwasher” für einigen Wirbel bei den Arcade-Spiele Downloads sorgen.


Von einem kleinen Independent Studio entworfen, krallte sich Microsoft die Lizenz und brachte es auf den Marktplatz. Die Optik war dabei der eigentliche Star des Spiels und verschmolz gekonnt zu einer durchaus unterhaltsamen Gewaltorgie, welche allerdings total überzogen und witzig wirkte.

Wunderschön abartig
Die Präsentation ist am besten zu vergleichen mit einem Psychedelischen Gewaltrausch, gegen den ein LSD-Ausraster harmlos sein dürfte. Irgendwie hat man das Gefühl, man befindet sich permanent in einem Adrenalin-Alptraum, aus dem man aber gar nicht wirklich erwachen will.
Aber genau das läßt den Titel, genauso wie den Vorgänger in einem wahrhaft besonderen Licht erstrahlen.
Es handelt sich dabei um eine Art chaotisch-verschwommene Schwarz-Weiß-Optik, die immer wieder von wahren Blut Fontänen eingefärbt wird.

So fällt es schon schwer sich dieser morbiden Atmosphäre zu entziehen. Dazu kommt noch eine herrlich abgedrehte Story. Ein wenig könnte man das kleine Pixel Kunstwerk auch als eine Art “Sin City meets Kill Bill” bezeichnen.

I like the smell of Blood in the Morning
Die Geschichte dreht sich um den Rachefeldzug eines Bruders, dem “Dead Dishwasher” aus dem ersten Teil und dessen psychopatische Halbschwester Yuki. Man kann nun die Vendetta entweder alleine, oder auch, wie schon im ersten Teil, sich im Koop-Modus mit seiner kranken Schwester durchschnetzeln.

Es versteht sich fast von selbst, dass natürlich der Online-Koop eine Menge Spaß macht und man nach Ende der Story noch in über 50 Challenge-Räumen kräftig die Sau raus lassen kann.
Der etwas anspruchslosen Geschichte wird aber mit einem witzigen und schnellen Kombo-Kampfsystem genüge getan. Recht flott bekommt man dank der sehr guten Steuerung und genauen Kollisionsabfrage Kombos mit 30-40 Hits hin, welche die Punkteanzahl mächtig in die Höhe schrauben.

An bestimmten Wegpunkten wurden kleine sprechende Monitore bereitgestellt, dort kann man mit dem verdienten Geld Nahrung und Upgrades kaufen. In teilweise versteckten Kisten schlummern meist spezielle Waffen die euch den Blutrausch wesentlich erleichtern.

Kettensägen, Miniguns, Katanas, Fleischermesser und kleine Schwestern können als Waffen herhalten und den teilweise massenhaft auftretenden Gegnern den Tag versauen.

Abschließend kann gesagt werden, dass The Dishwasher: Vampire Smile eines jener Arcade Games ist, von denen es wenig gibt und die einzigartig in ihrer Art sind. Wer sich an dem brutalen Blutvergießen nicht stört, der bekommt einige Stunden Spielspass der etwas anderen Art abseits des Mainstreams serviert.

In diesem Sinne, schleift eure Küchenmesser und Schwestern, man sieht sich Online.

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