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PSN Angriff: Sony verteidigt zögerliche Informationspolitik bezüglich Datendiebstahl

Am US PlayStation Blog hat sich in einem Blogpost Patrick Seybold, seines Zeichens Senior-Direktor für Kommunikation und Social Media, zu Wort gemeldet und einige Dinge betreffend der Informationspolitik von Sony klargestellt.

Wir mittlerweile bekannt, fand Sony am 19. April heraus, dass ein Angriff auf das PlayStation Network erfolgt ist und hat daraufhin den kompletten Service weltweit offline genommen.

Seybold stellt nun klar, warum PlayStation Nutzer erst nach 7 Tagen über den Datendiebstahl informiert wurden.

Nach dem Angriff am 19. April auf das PSN engagierte Sony eine externe Sicherheitsfirma, um herauszufinden, welcher Schaden durch den oder die Eindringlinge entstanden ist.

Laut Seybold war es notwendig, nach dem Angriff mehrere Tage lang forensische Analysen durchzuführen um sich dem Ausmaß des Schadens bewusst zu werden.

Unsere Experten waren sich erst gestern [Montag, 25.04.2011] über das gesamte Ausmaß des Angriffs und des dadurch entstandenen Schadens bewusst. Wir haben diese Informationen danach mit unseren Kunden geteilt und diese veröffentlicht.

so Seybold.

Zum PSN-Datendiebstahl veröffentlichte Sony gestern eine umfassende Stellungnahme. Zugleich versicherte man, betroffene User, deren Daten kompromittiert wurden, auch separat per E-Mail darüber informieren. Sony kann derzeit auch nicht ausschließen, dass der oder die Angreifer in den Besitz von Kreditkarten-Daten gelangt sein könnten. Wie viele PlayStation-Kunden schlussendlich von diesem Datendiebstahl betroffen sind, steht noch nicht fest.

Zugleich wurde ein umfassendes FAQ zum PlayStation Network Ausfall bzw. Angriff von Sony bereitgestellt und kann hier eingesehen werden.

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