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Islands of Wakfu Review

Wenn man sich etwas genauer mit Island of Wakfu beschäftigt, fällt es gar nicht so leicht, das gute Stück in eine Kategorie einzuordnen.

Auf der einen Seite ist es ein Rollenspiel, beinhaltet aber auch einige Adventure Element und sogar rudimentäre Beat ‘em up und Shooter Komponenten. Am besten würde man es vermutlich als Action-Rollenspiel mit erweiterten Beat’em up Features beschreiben. Aber worum genau handelt es sich denn nun bei dem neuesten Streich von Ankana Play?

Der Spieler übernimmt die Kontrolle über Nora und ihren Drachen Efrim. In einer wirklich sehr schön gestalteten Fantasywelt, müßt ihr ein drohendes Unheil abwenden. Eigentlich die übliche Fantasykost.
Ohne viel Umschweife, wird auch gleich mit der Story begonnen.

Sofort fällt einem die wunderbare Optik auf, denn diese versprüht allein aufgrund der handgezeichneten Grafiken, Charaktere und Welten einen ganz eigenen, geradezu liebevollen Charme.
Auch der Soundtrack, der das Geschehen stimmungsvoll mit asiatischen Klängen unterstreicht, ist absolut gelungen und fügt sich gut mit den anderen Elementen zusammen.
Natürlich ist so eine Knuddeloptik nicht jedermanns Sache, aber man sollte dem Spiel auf jeden Fall eine Chance geben. Vorallem wird bald klar, dass es sich hier auf keinen Fall um Kinderkram handelt, sondern um eine recht komplexe Geschichte.

Wenn ihr Nora steuert, könnt ihr euch mit Tritten und Fausthieben gegen die Gegner wehren. Außerdem hat die holde Maid die Fähigkeit, sich auf dem Bildschirm herum zu teleportieren. Dies hilft bei einigen recht flinken Gegnern doch sehr, denn so kann man sich hinter feindliche Reihen teleportieren, um diesen dann von hinten in den Rücken zu fallen. Der Spieler hat auch die Möglichkeit, per Knopfdruck als Drache zu spielen und mit Feuerbällen ein BBQ zu veranstalten oder über Vorsprünge zu gleiten, die man sonst nicht erreicht.

Zum Drachen gesellt sich auch noch ein kleines Schnabeltier hinzu. Mit diesem muss man in Seen und Flüssen schwimmen, um gewisse Rätsel zu lösen.
Dieses witzige Trio streift nun durch die sehr abwechslungsreiche Welt und löst verschiedene Rätsel, erledigen Aufgaben für andere Charaktere und steigen so mittels Erfahrungspunkte immer weiter auf.
Sehr gewöhnungsbedürftig sind allerdings die Stimmen der Darsteller, die etwas wie ein kleines Mädchen klingt, dessen Kopf sich um 380° dreht, und vom leibhaftigen Lucifer besessen zu sein scheint. Das Insel-Völkchen spricht nämlich rückwärts.

Wer sich aber an solchen Kleinigkeiten nicht stört, bekommt zu einem fairen Preis ein sehr schönes Fantasy Erlebnis geboten, mit dem man schon einige Zeit verbringen kann.

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