Diese Woche, genauer gesagt am 1. April 2011 betreten übertrieben große Fleischberge den Ring. Die Rede ist von THQ’s neuem Wrestling-Spiel WWE All Stars, das für PS3, Xbox 360, Wii und PSP erscheinen wird.
Was den Titel von seinen Wrestling-Konkurrenten unterscheidet, erfährt ihr hier.
Das sind zweierlei Dinge. Ihr habt die Möglichkeit, in die Haut von Wrestlern aus zwei Generationen zu schlüpfen. Das reicht von Hulk Hogan bis Triple H, von Eddie Guerrero bis Undertaker. Allerdings würdet ihr mindestens zweimal in deren Haut passen, so aufgeblasen wie die Schauspieler des Ringes sind. Denn ganz im Gegensatz zu den vergangenen Smackdown- bzw. Smackdown vs. Raw-Titeln, geht es bei WWE All Stars keinesfalls um Realismus. Das macht sich nicht nur im Aussehen bemerkbar sondern auch bei den schmerzhaften Moves. Ihre Muskeln wurden so dermaßen aufgeblasen, dass man schon bei der bloßen Bewegung des Analogsticks Anstrengung verspürt, um den tonnenschweren Berg aus Fleisch zu bewegen. Gepaart mit einem Comiclook, macht das Spiel optisch schon einiges her.
Setzen die Wrestler erst einmal zum Griff an, geht die Action richtig los. Die Moves sprengen jeglichen Rahmen und gehen buchstäblich hoch in die Lüfte, wie ihr dann auch im Trailer sehen könnt. Zu den 31 Wrestlern gesellen sich ein paar nette Modi, die auch Gebrauch des neuen Konzepts machen. Da wäre zunächst der Fantasy Warfare-Modus, wo pro Runde immer jeweils ein Wrestler der älteren Generation gegen einen neuen Wrestler antritt. Und dann gibt es auch noch den allseits beliebten Create a Wrestler-Modus, der es euch überlässt, einen eigenen Kämpfer zu erstellen. Das hat schon seit den Anfängen der Smackdown-Reihe Tradition und steht bis heute noch hoch im Kurs der Fans. Immerhin könnt ihr nicht nur den kompletten Körperbau und die Kleidung des Wrestlers anpassen, sondern auch eine eigene Palette mit Moves erstellen, was eurem Lieblings-Fleischberg einen noch persönlicheren Touch gibt. Euren personalisierten Wrestler könnt ihr dann in jedem weiteren Modus einsetzen. So auch im Path of Champions-Modus, wo ihr aus drei unterschiedlichen Match-Serien wählt. Dort tretet ihr dann gegen Undertaker, Randy Orton oder DX an, um den begehrten Championtitel der WWE einzuheimsen.
Für mehr Abwechslung hat THQ einige Match-Typen integriert:
1 on 1
Das standardmäßigste aller Match-Typen. Zwei Wrestler treten gegeneinander an.
Triple Threat Match
Drei Wrestler kämpfen untereinander.
Handicap Match
Ein Wrestler kämpft gegen zwei. Äußerst schwierig
Fatal 4-Way
Vier Wrestler treten gegeneinander an.
Tornado Tag Team
2 gegen 2. Hier ist Teamplay gefragt.
Steel Cage
Der berühmte Käfig fehlt selbstverfreilich auch nicht, der üb den Ring gestülpt wird. Ob auf, im oder seitlich am Käfig. Überall lassen sich Kämpfe austragen.
Elimination
Der Stärkere überlegt. Elimination lässt sich beispielsweise mit Fatal 4-Way oder mit Triple Threat Match kombinieren. Das Spiel geht so lange, bis nur mehr ein Wrestler im Ring steht.
Extreme Rules
Die Regel lautet, es gibt keine Regeln. Auf alles darf zurückgegriffen werden. Auch auf die zahlreichen Gegenstände wie Baseball-Schläger, Krücken oder Kantholz.
Lustig, übertrieben und kein Realismus. Das ist Wrestling für Jedermann.











