
Neben den größeren Games-Präsentation auf der Gamescom 2010, wie beispielsweise die von Publisher/Distributor Deep Silver, fanden im Business Center (Halle 4/5) kleinere, persönlichere Vorstellungen statt, zu denen leider nur Fachbesucher Eintritt bekommen – und auch nur mit Termin.
Und wie wir euch bereits angekündigt haben, nahm auch eLhabib.at solch einen Termin wahr und ließ sich von Brian Jarrad, Community Director bei Bungie, dass Game vorstellen. Wie läuft sowas ab? In einem kleinen Nebenraum mit ebensolch gemütlicher Sitzgelegenheit (außer uns war noch ein spanischer Journalist, sowie drei Moderatoren vom deutschen XBox Live Portal dabei, die ebenfalls die Gelegenheit wahrnehmten) und kühlen Getränken wird auf einem größeren Flatscreen Halo:Reach vorgespielt und ein bisschen was drüber erzählt. Das dauert dann etwa um die zehn bis zwanzig Minuten.
In einem großen Special von uns, dem SURVIVAL GUIDE, stellten wir euch bereits einmal die Neuerungen (Waffen, Head-Up) vor, daher lass ich das mal aus. Interessanter wird es bei den einzelnen Modi:
Campaign
Die Halo-Kampagne, wie wir sie kennen, nur ausgefeilter. Meine Frage, ob die Reach-Kamagne länger als die vorherigen Teile (Spielzeit etwa 5-7 Stunden) ist, wurde klar bejaht. Uns wurde dabei direkt die vierte Mission des Games gezeigt mit Namen “Tip of the Spear“. In dieser müsst ihr mit Marine-Unterstützung eine Atellerie-Basis der Allianz zerstören. Dabei fiel natürlich die fantastische Grafik ins Auge, die auch mit Details protzt. Der Krieg um Reach tobt in allen Ecken und Enden und im Hintergrund und in der Luft sieht man stetig andauerende Kampfszenen. Die Atmosphäre ist somit viel besser und um einiges präsenter, als in den Vorgängern. Jarrad betonte, dass man auf Script-Sequenzen keinen Wert gelegt habe und das man so Reach immer wieder neu genießen könnte. Er meinte, dass in den letzten Präsentationen schon sehr oft den virtuellen Tod gestorben ist und bittet daher um Verzeihung, falls es wieder so komme. Doch er hielt durch ;) Ein paar neue Fahrzeuge kamen auch zum Einsatz, darunter der “Rocket Hawk”, praktisch der traditionelle Warthog, aber mit richtigen Rakten-Missiles und ein neuartiges Ghost mit zwei Sitzplätzen.
Wir waren alle recht angetan von den gezeigten Szenen, aber ein kleines bisschen enttäuscht, dass die Mission (oder eher der Missionsabschnitt) recht kurz gewesen ist. Das Filmen war leider nicht möglich, selbst für die Kollegen von XBox Live nicht (!!!), ein paar Szenen sind aber auch in dem neuen grandiosen Trailer vorhanden!

Matchmaking/Mulitplayer
Wieder gibt es verschiedene Multiplayer Varianten. Darunter u.a.:
- Stockpile (fünf Fahnen über eine Map verteilt – das Team das die meisten Fahnen hält in einem gewissen Zeitraum hat gewonnen)
- Headhunter (pro Kill bekommt ihr einen Totenkopf, den ihr in ein bestimmtes Basin bringen müsst, dass sich über die Karte verteilt. Derjenige Spieler oder das Team mit den meisten Heads hat gewonnen. Ihr könnt zwar mehrere tragen, aber wenn ihr selbst sterbt, verliert ihr alle, die ihr bereits gesammelt habt!)
- Generator Defense (dem Namen nach verteidigt ihr als Spartan Team mehrere Generatoren auf einen Hügel vor angreifenden Allianz-Truppen)
- Invasion (praktisch eine verlängerter Version von Generator Defense, unterteilt in mehrere Phasen. Es spielen sechs gegen sechs. In der ersten Phase verteidigen die Spartans den Generatoren-Hügel und die Allianz greift an. Werden diese zerstört, werden neue Ziele vorgegeben. So soll dann z.B. ein bestimmtes Feld eine halbe Minute beschützt werden, usw. Im Grunde ist Invasion also eine Mischung aus Generator Defense, King of the Hill und Capture the Flag.
- Koop (das NOBLE-Team bietet sich ja auch praktisch an für einen 4-er Koop Modus über XBox Live. Natürlich ist der gute alte Splitscreen für zwei Player an einer Konsole aber auch vertreten)
- Firefight (eigentlich wie bei ODST: vier Spieler gegen eine große Anzahl von Allianz-Gruppen mit ein paar kleinen Extras (verrat ich später)
Ganz großen Wert legte Bungie auf das Reward System. Egal ob in der Kampagne oder im Multiplayer sammelt man Credits, die man z.B. gegen Upgrades eintauschen kann. Damit kann man sich immer gegen andere Spieler messen. Gerade im Sinne der Individualisierung macht das System enormen Spaß – doch dazu auf der nächsten Seite!





