Beziehungssimulationen sind der absolute Renner in Japan – besonders bei der männlichen Gamerschaft. Von harmlosen Schulmädchen-Freundschaften bis hin zu wildesten Eroge-Fantasy-Games ist in Punkto Love-Sim ja auch wirklich alles dabei.
Doch wie fühlen sich echte Frauen, wenn sie sich mit Game-Figuren konfrontiert sehen? In Japan ist es ja quasi unmöglich unechten Frauen und Mädchen zu entkommen – sie sind in den Büchern, in den Zeitungen, in den Anleitungen, auf Postern, im TV, auf Haushaltsartikeln und natürlich auch in Games.
Eine japanische Website wollte dieser Frage auf den Grund gehen und kam zu einem erschreckendem Ergebnis: Von 300 befragten Frauen fühlten sich 53% gegenüber einer digitalen Frau nicht gewachsen – sie meinen tatsächlich den kürzeren zu ziehen, wenn sie ihren Freund zwischen sich und seiner Pixel-Liebe entscheiden lassen müssten.
Aussagen wie “gegen den Level von Niedlichkeit kann ich einfach nicht ankommen” oder “immerhin sollen das ja perfekte Freundinnen sein – dafür sind sie ja gemacht” sind keine Seltenheit.
Gerade mal 7% haben keine Bedenken und können nicht glauben, dass sie auch nur ansatzweise gegen ein unechtes Mädchen im Kapmf um echte Gefühle verlieren würden. Jene würden ihren Freund auch verlassen, sollte dieser zu viel Zeit mit seiner Spiel-Liebe verbringen.
Im Falle eines Falles (also – Mann entscheidet sich für Digi-Love) würde es ganze 45% nicht stören, 20% würden verlangen, dass der Liebste sein Spiel aufgibt und 28% würden ihm das Spielen vor ihren Augen verbieten.
Na gut – in Japan gibt es natürlich weit mehr Frauen als nur 300 Stück – man kann also nicht von 50% ALLER japanischer Frauen sprechen – dennoch sind diese Zahlen in meinen Ohren höchst bedenklich….
via kotaku






