Das iPhone 4 will einfach nicht aus der Negativ-Berichterstattung verschwinden. Schon die ungewollte Präsentation des Smartphones war bekanntlich zur großangelegten Farce verkommen. Nachdem ein Apple-Mitarbeiter einen Prototypen des Geräts in einer Kneipe liegen gelassen hatte, präsentierte der Tech-Blog Gizmodo das Handy in aller Ausführlichkeit lange bevor Steve Jobs auf seiner Apple Keynote die Gelegenheit dazu hatte.
Das Steve Jobs kurz darauf seine Privatarmee in die Wohnung des verantwortlichen Journalisten geschickt hatte, konnte das negative Grundgegrummel nicht unbedingt verbessern. Als ob das nicht schon genug gewesen wäre, wollte dann auf der offiziellen Präsentation auch noch die W-Lan Funktion des Handys nicht wirklich so wie sie sollte. Ein Running-Gag der sogar noch auf den Spielehersteller-Konferenzen auf der E3 Grundlage für die eine oder andere Stichelei bot.
Jetzt ist das Gerät endlich auf dem Markt und die Pleitenserie setzt sich fort: Bei einer gewissen Haltung des Geräts, nimmt die Verbindungsqualität rapide ab – Gespräche werden plötzlich abgebrochen. Das Design der Antenne soll schuld sein.
Grund genug für eine findige Anwaltsfirma, die kalifornische Kershaw, Cutter and Ratinoff, jetzt eine eventuelle Klage gegen Apple zu überprüfen. Die Advokaten suchen derzeit nach betroffenen Usern um eine mögliche Auslieferung eines defekten Geräts zu belangen.
Es ist übrigens nicht die erste Firma, die überprüft, rechtliche Schritte gegen Apple einzuleiten. In Texas war man schwer erbost über Apples Antwort auf die Beeinträchtigung des iPhone 4. Die reagierten nämlich überraschend Gelassen auf die vielen gemeldeten Probleme. Es stimme wohl, dass es zu Performance-Problemen kommen kann, wenn man das iPhone in der Horizontalen hält. Diesem Problem könne man aber entgehen, wenn man das Telephon in eine Hülle packt oder es schlicht und ergreifend nicht in dieser Position hält.
Uns freuts. So haben wir sicher noch lange neues Material um es hier in endlosen Artikeln zu verbraten.





