Wie MVC meldet wird der Milliardär Richard Branson die diesjährige E3, die vom 15. bis 17. Juni in LA stattfindet, dazu nutzen, um offiziell das Comeback von Virgin im Videospiel-Biz bekannt zu geben. Ob jedoch Branson selbst auf der Bühne stehen wird ist noch nicht bekannt.
Dies kam unerwartet und wird der E3 2010 definitiv zu noch mehr Aufmerksamkeit verhelfen, denn Virgin war damals eines der erfolgreichsten Unternehmen in der Videospielindustrie.
Eine kurze Vorgeschichte des Unternehmens Virgin Interactive: Im Jahre 1984 wurde Virgin Games, damals unter der Leitung von Nick Alexander, gegründet. Kurz darauf konnte das Unternehmen bereits Partnerschaften mit Bethesda, Disney, LucasArts, Capcom et cetera vorweisen.
Unter dem Label Virgin Interactive wurden u.a. Spieleklassiker wie Cannon Fodder (1993), The Lion King (1994) oder Command & Conquer (1995) veröffentlicht.
Später brachte Virgin einige Titel der Capcom Platinum-Reihe zu uns nach Europa. Wie zum Beispiel Resident Evil, Devil May Cry und Dino Crisis.
Von 1994 bis 1998 waren Virgin Interactive und Electronic Arts bei den Marktanteilen in Europa gleich auf und lieferten sich beide Unternahmen ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
1999 zog sich Branson aus dem Videospiel-Biz zurück und verkaufte Virgin Interactive an den französischen Publisher Titus. Alle US-Operationen des Unternehmens hat Branson an Electronic Arts verkauft bzw. überlassen.
Wie MCV außerdem meldet, sieht sich Virgin derzeit nach neuen Partnerschaften mit Publishern um. Der Fokus von Virgin soll sich allerdings nur auf ein Onlineangebot für verschiedene Spieleplattformen beschränken.
Das Unternehmen selbst gab dazu noch keine Stellungnahme ab.





