Tom Clancy´s Splinter Cell: Conviction – Microsofts 007

Wir erinnern uns und fassen kurz zusammen: Sam Fisher kämpfte sei eh und jeh als Top Agent für Third Echelon, einer Unterabteilung der NSA, und setzte dabei viele Male sein Leben auf´s Spiel. Im letzten Teil sogar als Doppelagent hinter feindlichen Linien. Diesen halsbrecherischen Einsatz nahm er aber nicht ohne Grund an, schließlich könnte er schon längst in Rente sein: seine Tochter starb bei einem Verkehrsunfall und ihm wurde der Boden unter den Füßen weggezogen. Er muss seine Gefühle verdrängen und sucht Abwechslung in einer Mission – ein gebrochener Mann im Selbstfindungsprozess.

An dieser Stelle verweise ich doch noch mal lautstark auf unseres großes Special zu der Splinter Cell Reihe!

Conviction spielt drei Jahre nach den Ereignissen von Double Agent: Sam ist nun nicht mehr Teil von Third Echelon und auf der Flucht. Schließlich wird er international per Haftbefehl gesucht! Die Ausgangssituation ist, dass der Tod seiner Tochter wohl kein Unfall gewesen ist, sondern ein heimtückisch geplantes Mordkomplott. Und Sam´s ehemaliger Arbeitgeber steckt tief mit drin…

Fisher ist nun auf sich alleine gestellt und seinen Schmerz und seine Wut stehen ihm in´s Gesicht geschrieben. Das zeigt sich auch in seinen Verhöhrmethoden, doch dazu später.

Erst einmal muss der Spieler feststellen, dass er anfangs über keinen vollausgestatten, High-Tech Agenten verfügt, der mit Nachtsichtgerät und Haftkameras die Missionen locker leicht bewältigt, sondern man einen höchst emotionalen, ergrauten Ex-Spion über die Karte bewegt. Doch keine Angst: Erstens hat der “alte Sam” auch so eine Menge drauf, zweitens gibt es Rückblicke von früheren Missionen (keine aus Chaos Theory o.ä. !) und drittens bekommt ihr in Schritten immer neues Material. Denn man ist zwar alleine unterwegs, wird aber hin und wieder gut unterstützt, beispielsweise durch Anna Grimsdottir, die man noch aus dem ersten Splinter Cell kennt.

Grafisch bewegt sich das ganze auf hohen Niveau. Der Sprung ist in etwa so groß, wie von Pandora Tomorrow auf Chaos Theory. Wunderschöne Texturen, schöne Grafikfilter, tolle Animationen – das ist Ubisoft super gelungen und die XBox 360 freut sich wieder auf eine Grafikgranate! Auch der Soundtrack kann sich hören lassen.

Weiter geht´s auf Seite 2! Wir werfen einen Blick auf das Gameplay und zeigen euch die Neuerungen!

Dennis Eichler

SNES, Gameboy und Co. waren Teil der Kindheit; heutzutage wird über PS3, 360 und Konsorten, sowie der ganzen Spieleindustrie berichtet. Das Ziel bleibt wie eh und jeh unverändert: Mit dem stereotypen Denken über Games & Gamer aufzuräumen, was sich jedoch als schwieriges Unterfangen herausstellt.
Kommentare

12 Kommentare zu “Tom Clancy´s Splinter Cell: Conviction – Microsofts 007

  1. Tommikovski am 15. April 2010

    Wiedermal ein super Bericht, bin schonmal gespannt was der Burn so zu sagen hat ^__^ Oder sollte ich die weisen Worte ignorieren und vll. komplett blind das Spiel kaufen? Fragen über fragen

  2. Wolfgang Fahrner am 15. April 2010

    das ist so gut wie gekauft :)

  3. Tommikovski am 15. April 2010

    Finds nur schade, dass bei uns in der Special Edition wieder kein Artbook und der USB Stick dabei ist :-/

  4. Wolfgang Fahrner am 15. April 2010

    Aufs Artbook ist gepfiffen. Verstaubt sowieso nur.. Aber ein USB Stick wäre schon cool...

  5. Sinisa Maletic am 15. April 2010

    wolfi willst du dir ned zuerst heavy rain kaufen?XD

  6. Dominik Weinand am 15. April 2010

    Leider wurde im Artikel nicht erwähnt, dass der Storymodus nach ganzen 3 Stunden Spielzeit bereits beendet ist. Wer also nicht MP spielen will, sollte sich den Kauf gut überlegen.

  7. Wolfgang Fahrner am 15. April 2010

    @sinisamaletic ich weiß nicht mehr was ich will ^^ es kommt alles auf einmal raus. @dominikweinand Auch wenn bei Conviction im Gegensatz zu den Vorgängern, die Story deutlicher im Vordergrund steht, muss ich sagen, war sie nie der Kaufgrund für Splinter Cell. Die waren bisher immer stinklangweilig und so richtig 0815. Der Reiz liegt meiner Meinung nach am Gameplay und vllt an der Grafik.

  8. Dominik Weinand am 15. April 2010

    @wolfgangfahrner Klar, das Genre macht mir auch ziemlich viel Spaß. Aber 3 Stunden Spielzeit sind schon ein wenig enttäuschend.

  9. Wolfgang Fahrner am 15. April 2010

    Achso sorry, ich hab das jetzt falsch gelesen, weil das irgendwie unglaublich klingt. Wenn du Splinter Cell in 3 Stunden durch hast, dann musst du aber jede Sequenz weggedrückt, es schon mindestens einmal durchgespielt haben und einfach durchgerannt sein, anders kann ich mir das kaum vorstellen. ^^

  10. Chuck Norris am 15. April 2010

    3 Stunden??? Danke Dominik für die Info! Das nimmt mittlerweile bedenkliche Ausmaße an. Irgendein dämlicher Softwarelustknabe aus einer hässlichen Softwareschmiede hat mal allen ernstes (zu diesem Thema) ausgesagt: "Na und? Die Leute gehen ins Kino für 8€ und werden 2h unterhalten. Bedenken Sie bitte: Spiele kann man mehrmals spielen!" Man könnte ihm auch mehrmals in den A**** treten. Genau so ein hoher Unterhaltungswert. Achja... der Online Modus bietet ja zeitlich unbegrenzten Spielspaß ... Zumindest so lange bis irgendwer mal wieder die Server abdreht.

  11. Daniel Poelzl am 15. April 2010

    ich hab gehört das nach 8 stunden ende sein soll. Andere User verteidigen und sagen, man kann das Waypoint-Features (welches einem sagt wohin man muss) abstellen. Dann ist man auch shcon mal länger "beschäftigt" und dann heißt es noch, "man hat ja 3 schwierigkeitsgrade die man durchspielen kann". Aber mal ehrlich. Wenn ich ein Spiel durch hab, fang ich doch nicht gleich wieder von vorne an, nur mit nem anderen Schwierigkeitsgrad? Das wäre, als würde man den selben Porno zwei mal hintereinander ansehen *g*

  12. Wolfgang Fahrner am 15. April 2010

    Das denk ich mir auch immer - also das mit dem "nochmal durchspielen". ^^ Die Motivation kann ich nicht aufbringen.

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