
Dead to Rights: Retribution soll aus dem Schatten des leider sehr schwachen ersten Teil treten und sich dabei natürlich gut verkaufen. Das hofft zumindest Namco Bandai. Doch gefällt die Cop + Hund Geschichte überhaupt?
Wir stellten euch den Titel bereits auführlich vor (Story, Gameplay und Trailer) und wollen nun doch mal schauen, was die Schwächen des Titels sind.
Schon bei meinem großen Artikel merkte ich an, dass z.B. viele Szenen immer auf ein und denselben Ablauf beharren – das kann man wohl nicht als spaßig, sondern schlicht und ergreifend als langweilig bezeichnen. Denn vom Gameplay her hat der Titel ebenfalls nichts neues zu bieten. Stichwort: Bullet Time…
Doch beginnen wir mal mit dem Positiven! Das lässt sich auch kurz und knackig zusammenfassen: Die Grafik ist nicht Crysis-top, aber ansprechend und nett anzusehen, die Steuerung geht gut und flott von der Hand und gerade die Szenen mit dem Hund bieten eine echte Abwechslung ung machen richtig Spaß. Leider wiederholt sich da der Ablauf ebenfalls, doch tendenziell gibt es unterschiedliche Dinge zu erledigen: Schlüssel stehlen, Gegner ausschalten etc. Das ist wirklich gut (aber brutal) in Szene gesetzt!
Doch wie jedes Spiel hat Retribution auch seine Schattenseiten: Die Story klingt anfangs zwar recht interessant, wer aber mal wenigstens einen Actionfilm gesehen hat, sieht und erfährt nicht wirklich neues. Namco baut damit die Atmosphäre ab, denn wenn man Wendungen in der Story nur locker leicht mit einer Zwischensequenz abspeist, ist man selbst Schuld, wenn dann Langeweile einsetzt. Auch die vielen hochgelobten Kampfmanöver täuschen: JA, es gibt zwar viele, doch wenn man erst einmal raus hat, welche die effektivsten sind, dann ist der Rest doch wohl egal. Damit sinkt diese große Variation erheblich. Die Takedowns sind dennoch stets toll anzuschauen – man “freut” sich regelrecht darauf, wenn der Balken wieder aufgeladen ist (interessant für alle Mortal Kombat Voyeure).

Dazu noch einmal zum Thema: “Steuerung geht flott von der Hand“, wie ich weiter oben geschrieben habe. Das stimmt soweit, doch leider macht auch die beste Steuerung oft Fehler. Auf der XBox 360 haltet ihr A gedrückt um zur Seite zu hechten, dabei ist ein kurzer A – Klick für das in-Deckung-gehen verantwortlich…was da manchmal passiert, könnt ihr euch denken: ihr erreicht so bestimmt nicht euer Level-Ziel! Ihr klebt doof an der Wand, während alle Gegner euch abballern.
Abgesehen davon fordert der Titel gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden, aber keine Angst! Die Speicherpunkte sind stets fair gesetzt und bei der Anzahl an Waffen, über die ihr verfügt, könnt ihr euch auch zur Wehr setzen.
Thema Sound: Bitte spielt auf englisch! Dort gaben sich die Sprecher wirklich Mühe, die deutsche Synchro ist praktisch austauschbar mit jedem anderen Action-Titel.
Possibly the world’s least anticipated sequel, but a surprisingly enjoyable brain dead romp all the same.
So kann man es zweifelsohne beschreiben! Denn mit einem Metascore von 61/100 ist der Titel im Vergleich sogar “schlechter” als der Vorgänger. Doch man kann über einiges hinwegsehen: Das Game macht Spaß und unterhält etwa 10 Stunden, ist aber weder innovativ, noch allgemein fantastisch. Klar gibt es vielleicht bessere Spiele, eine pure Zeitverschwendung ist der Titel jedoch auch nicht.





