Holla! Ja Uplink ist auch schon etwas älter, aber aus dem Anlass das vor Kurzem für Xbox Arcade Darwinia+ released wurde haben wir uns gedacht, bringen wir von der Indie-Corner einfach die Introversion Spiele nochmal auf den Präsentierteller.
2001 brachte die damals noch wenig bekannte britische Schlafzimmer-Programmierer-Firma Introversion Software Ihr Erstlingswerk auf den Markt mit dem sie sich den Erfolg für noch weitere geniale Spiele auf dem Indiemarkt sichern sollten. Uplink: Hackers Elite errinert vom ersten Anblick eher an ein ziemlich düster geratenes Managerspiel aber zeigt sich nach verlängertem Zocken als ein sehr gut durchdachtes Hacker Spiel mit sehr interessanten neuen Ideen.
Worum geht es nun bei Uplink? Es ist die Zukunft.. so um das Jahr 2010 rum…. ach warte… naja damals war’s die Zukunft! Als ambitionierter Jobsuchender seid Ihr auf die Möglichkeit des Hackens als Geldquelle gestoßen. Das Spiel beginnt damit dass Ihr von eurem PC aus Kontakt zu eurem Terminal aufnehmt welches euch als eine Art spezialisiertes OS zur Verfügung steht.
Und dann kann es auch schon los gehen. Die erste E-Mail die Ihr bekommt ist das Trainingsprogramm der Uplink Corp die euch einen kleinen Test durchlaufen lässt ob Ihr das Zeug zum Hacker habt. Ist das bestanden habt Ihr Zugriff auf die öffentliche Missionsdatenbank der Corporation und sucht euch anfänglich Aufträge wie “Kopiere Datei X vom Server Z und schicke sie mir” oder “Verändere meine Noten zu Y” heraus. Das ist mit den Starttools noch ganz leicht wird aber zunehmend anspruchsvoller.
Schwere Aufträge umfassen dann das durchwandern von LAN-Netzwerken auf der suche nach dem Master PC um das Netzwerksystem einer Firma in den Boden rammen zu lassen. Doch reichen eure Finten aus um die Admins lange genug zu beschäftigen? Verhaltet Ihr euch leise genug das Ihr nicht schon vorher aus dem System geworfen werdet? Habt Ihr euch gut vorbereitet und die Stimme des Admins für die Indentifikation parat? Reichen eure Firewall- und Proxykiller aus? Wird das Decyphern schnell genug gehen?
Viele Fragen die einem das Leben schwer, aber das Spiel um so spannender machen. Mit den verdienten Credits besorgt Ihr euch dann neue Software oder rüstet eure Hardware hoch. Oder dürfens vielleicht doch lieber Sicherheitskameras für euren Serverraum sein, damit Ihr frühzeitig gewarnt werdet wenn sich jemand an eurem Terminal zu schaffen macht? Seid Ihr sicher die Logs wirklich restlos gelöscht zu haben? Hat man euch vielleicht bei dem Geldtransfer erwicht?
Paranoid wird man nach kurzem dann schon aber das macht den Charme aus. Dazu kommt eine Menge toller Secrets wie Anspielungen auf Filme und sogar eine Storyline mit zwei Ausgängen. Dazu kommt ein großes Angebot an Mods die das Spiel nocheinmal gehörig Umkrempeln können. Wer also mal einen Abstecher wagen möchte sollte sich die Demo ziehen und fröhlich drauf los zocken. Gutes Englisch ist jedoch gefragt da Uplink eben nur in dieser Sprache zu haben ist. Die Demo findet Ihr hier und ein gutes Angebot für alle Introversion Spiele in Eins hier.
Zuletzt noch angesprochen: Uplink ist kein Trainingsprogramm für Hacker. alles ist hier sehr vereinfacht damit auch Jeder damit klar kommt ;) Die beiden sehr viel anspruchsvolleren Cousins “Blue Sky” und “BS Hacker” werden wir jedoch auch noch mal im Programm haben, damit auch Alle auf ihre Kosten kommen! ;)
Keep up the Indie!







