Heavy Rain hat nach Wien geladen! Dort wurde nicht nur der Titel präsentiert, sondern Quantic Dream Vize Guillaume de Fondaumière stand uns auch Rede und Antwort.
Clarissa und ich konnten uns das natürlich nicht entgehen lassen. Also hat Clarissa sich die Kamera geschnappt und ich hab einfach dumm dahergeredet wie immer. So ist folgendes, wirklich interessante Interview mit dem wirklich äußerst interessantem Guillaume de Fondaumière entstanden. Viel Spaß!
eLhabib: Ich würde dich gerne mit einem Statement konfrontieren, welches mir zuerst in den Sinn kam, als ich verstanden hatte, worum es bei Heavy Rain gehen sollte: Wenn ich eine DVD schaue, habe ich keine Lust ständig auf die Next-Chapter Taste zu drücken um in der Story voranzuschreiten.
Guillaume: Das brauchst du garnicht. Du kannst das Spiel einlegen und musst einfach spielen.
eLhabib: Das zielte jetzt ein wenig an der Frage vorbei die sich eigentlich hinter meinem Statement verbarg. Es geht um den Begriff des interaktiven Films, der ja auch ganz bewusst von euch so kommuniziert wurde. Habt ihr nicht Sorge, dass Gamer, die ja nun mal ein Videospiel erwarten, sich bei so einem Film mit kurzen Klick-Sequenzen zwischendurch langweilen könnten?
Guillaume: Vielleicht langweilen sie sich tatsächlich, wenn sie das Spiel kaufen und nicht wissen, worum es geht. Wenn sie nicht verstehen, dass es in Heavy Rain darum geht, dass man die Schicksale von vier Charakteren in die eigene Hand nimmt und durch seine Handlungen die Geschichte verändert. Wenn das nicht klar ist, wenn sie nicht wissen, dass es bei Heavy Rain nicht darum geht, die Waffe in die Hand zu nehmen und hunderte und tausende von Zombies (meistens sind es Zombies) zu töten, dann haben sie wirklich das falsche Spiel gekauft.






