
Heavy Rain steht ab heute in den Läden und man kann sich eigentlich sicher sein, dass der Titel dort nicht lange verbleiben wird. Oder etwa doch? Nach unserer mehrseitigen Preview, bei der wir euch schon u.a. die Story, die Charaktere, das Gameplay und einige Stärken und Schwächen beleuchtet haben, widmen wir uns nun der Meinung der Kritiker.
Damit lautet die Frage: Wie gut ist Heavy Rain wirklich?
Um das zu beantworten, werfen wir einen Blick auf die positiven und negativen Seiten von Quantic Dream´s Thriller.
Dabei starten wir am besten gleich mal mit der negativen Seite. Mir fielen ja bereits auch schon ein paar Kleinigkeiten auf, die den Spielspaß trüben können und genau diese tauchen auch in den vielen Testurteilen auf. Viele Kritiker bemängelten teilweise die stupiden Aktionen, die man neben den ganzen Quick Time Events ausführen kann. Da muss der Kühlschrank geöffnet werden, sich rasiert werden, der Lippenstift nachgezogen werden usw. – nicht wirklich revolutionär, nicht wirklich wichtig in einem Videospiel.
Dazu gesellt sich noch die etwas hakelige Steuerung. Ich persönlich muss sagen, dass das Laufen mit R2 und das Umschauen mich nicht gestört hatte, viele anderen wissen aber oft nicht wo´s lang geht und verheddern sich. Da dreht sich der Charakter auf dem Bildschirm dann fast schon im Kreis.
Die Grafik bleibt des öfteren ebenfalls mal auf der Strecke und kommt dann recht klobig herüber. Die musikalische Untermalung hingegen ist super gelungen, wie ich bereits in der Preview anmerkte, die deutsche Synchronisation hingegen nur mäßig.
Und neben der wirklich kurzen Spielzeit (vier Stunden Spieldauer ist schaffbar!), fehlt noch der wohl größte Kritikpunkt, wie die Reviewer anmerken:
An interactive movie where the gameplay is as basic and two-dimensional as the story and acting.
Und irgendwie stimmt das auch! Lässt man alles mal beiseite und blickt nur auf das blanke Spiel, das vor einem liegt, dann besteht Heavy Rain nur aus lockeren Laufszenen und etlichen Zwischensequenzen, in denen recht schnell Knöpfe gdrückt werden müssen. Ein interaktiver Film sozusagen – das gab jetzt David Cage übrigens selbst bekannt. Doch so darf und soll man Heavy Rain nicht sehen, denn der Spiel-Film (Wortwitz) hat viel mehr zu bieten.
Was genau, das seht ihr auf der nächsten Seite!





