Star Trek Online: erste Beta Eindrücke

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Star Trek Online ist nun für die Vorbesteller und die Presse im Beta Modus angelaufen. Dabei gehen die Eindrücke natürlich weit auseinander. Die Entwicklung des Spiels im Erststadium von 2004 bis 2008 von Perpetual Entertainment und seit Mitte 2008 von Cryptic Studios hatte demnach genug Zeit etwas Ordentliches für die Trekkies auf die Beine zu stellen.

Als Captain deines eigenes Schiffes kann entweder der Föderation oder den Klingonen beigetreten werden, nach diesem Entschluss und dem Charakterdesign erfolgen dann endlich die (Außen)Missionen, um die gestaltwandelnden Aliens zu vernichten. Soweit die Handlung; die Umsetzung zeigt sich allerdings in der Testphase mit einigen unschönen Details.

Positiv sind durchaus die kurzfristigen, sozusagen Last Minute Überarbeitungen wie etwa die Begehbarkeit der Brücken und die erleichterte Bedienung, ohne vor Wut die Maus aus dem Fenster zu schmeißen. Die grafische Oberfläche ist nach einer ersten Beurteilung durch PC Games ebenfalls sehr gut gelungen. Sie hält, was in Trailern und Screenshots versprochen wurde und lässt sich ohne Bugs (wie das berühmte ‘in-der-Wand-steckenbleiben’) durchspielen.

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Gelobt wird ebenfalls der ausgefeilte Soundtrack, der das imperiale Schweben durch die Galaxis würdig unterstreicht. Der Charaktereditor weißt wie alle anderen Texturen im Game eine hohe Detailtreue auf, die allerdings auch dem gängigen Standard entsprechen. Die Charaktere wirken wie aus einem echten Star Trek Film und nicht wie ein plötzlich hereingestelltes Männchen auf einem Brett. Ebenso kann der Spieler zwischen den Klassen Wissenschaftler, Ingenieur oder Taktiker wählen. Jede Klasse hat natürlich eigene Vorteile, so sind Wissenschaftler als heilende Partie einsetzbar, während Ingenieure euer Schiff zeitnah reparieren können.

Beim ersten Spieleinstieg gibt es immer wieder tutoriale Hilfen. Wie das Magazin buffed testete, wird der Einstieg gleich in einer Auseinandersetzung stattfinden ohne sich mühselig ins Geschehen kämpfen zu müssen. Diverse Tastenkombinationen werden während des Durchganges aufgezeigt, relevante Missionsinformationen sind unübersehbar mit einem Ausrufezeichen gekennzeichnet. Sollte eine Mission gewonnen werden, könnt ihr ebenfalls Crewmitglieder erhalten, was durchaus echten Nutzen hat.

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Trotz der positiven Anfänge verkündet Tobold’s MMORPG Blog auch Enttäuschungen für die Spieler. Die Spieledynamik ist nach dem ersten WOW-Effekt ziemlich linear: Erledige folgende Mission, kassiere dieses ein, fliege dorthin – Monopoli für Weltrauminteressierte? Hoffentlich nicht, aber im jetzigen Stadium nicht etwas was für dauerhaften Thrill sorgen kann. Obwohl die Audioausgabe hörenswert ist und sogar Leonard Nimoy seinen Spock Auftritt hat, wird ein Großteil der Handlungen auf Textdialoge reduziert. Das kann durchaus nerven, weil der Gamer dann das Gefühl hat sich eher in einem regulären Point-n-Click Adventure zu befinden. Außer der Option das Gespräch zu akzeptieren oder es abzulehnen gibt es noch keine Zwischenmöglichkeiten. Das Hin- und Herlaufen auf der schiffseigenen Brücke kann ebenfalls recht eintönig werden. Viele Details und im Gegensatz dazu wenig Mobiliar, wer sich in der Galaxie bewegt reist lieber mit leichtem Gepäck. Das Heiligtum der Brücke, die Sitzmöglichkeit des Captain, ist ebenfalls eher Deko als Nutzen. Nur umständlich lässt sich der Charakter darauf nieder, andernfalls kann auch einfach darauf gestanden werden – um Löcher in die Galaxie zu starren.

Im Großen und Ganzen ist Star Trek Online ein ebenbürtiges Produkt der Reihe, dennoch bis dato nur ein guter Standard für MMORPGs. Die Beta Phase läuft noch bis zum 29. Januar, danach ist Star Trek Online offiziell im Handel erhältlich.

via PC Games, buffed, Tobold’s MMORPG Blog

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