
Morgen ist es endlich soweit, da erscheint der zweite Teil zur Science-Fiction-Saga Mass Effect – Mass Effect 2.
In Biowares neuem Shooter-RPG schlüpft ihr wieder in die Rolle des Commander Shepard und begebt euch mit eurem Team auf eine Selbstmord-Mission sondergleichen.
Aber was bietet uns der Titel an Neuerungen, Verbesserungen, Innovationen? Warum sollte man sich Mass Effect 2 überhaupt zulegen?
Falls euch diese Fragen quälen, dann hoffe ich euch mit einem folgenden Detailbericht ein wenig bei eurer Entscheidung behilflich sein zu können.

Fangen wir am besten mit der Essenz eines jeden Spiels an - dem Gameplay.
Üblicherweise werden zuvor vorhandene Fehler ausgemerzt, und auch Mass Effect 2 bildet da keine Ausnahme, doch anstatt die Fehlerl leidiglich zu korrigieren wurden auch gleich zusätzliche Features eingebaut.
So ist das Combat-System und das gesamte Look-and-Feel eines Kampfes erweitert und verbessert; die KI wurde erneuert und optimiert, neue Damage-Modelle hinzugefügt und eure Gegner veruchen auch nach einer schweren Verletzung auf Knien weiterhin euch Schaden zuzufügen. Neu ist auch das “heavy weapons system”, welches euch erlaubt einen Gegner “tausend mal zu töten”.
Im Gegensatz zum ersten Mass Effect-Titel stehen euch nun auch 19 statt 2 Waffen zur Auswahl.
Die Health eures Characters, dem Commander Shepard, wird nun auch autmatisch aufgeladen und nicht lediglich durch “Medi-Gel”, welches euch jedoch ebenfalls nach wie vor im Power Wheel zur Verfügung steht.
Natürlich wurden auch sämtliche Charaktere rundum erneuert – nicht nur grafisch sondern auch technisch. Allein der Commander Shepard verfügt über 200 Cover-Animationen, im Vergleich zu 20 Animationen im Original-Titel. Die Camera wurde bei Conversationen zwischen den Charakteren so positioniert, dass sich die eher ungeliebten Unterhaltungen nun cineastischer anhfühlen.
Die Welten und Level sind wesentlich größer und offener, und damit auch attraktiver für kleine Off-Road Forschungen zwischendurch.
Wer von euch auch bereits den ersten Teil der Serie gespielt hat sollte seine gespeicherten Spieldaten unbedingt aufbewahren,
da einige eurer Entscheidungen im ersten Teil auch Einfluss auf den zweiten Teil haben können – ihr müsst lediglich eure gespeicherten

Spielstände von Mass Effect in Mass Effect 2 importieren. So tauchen zum Beispiel Charaktere, die imersten Teil nicht getötet wurden dann im zweiten Teil wieder auf. Solltet ihr die Klasse eines eurer Charaktere ändern, könnt ihr dies vor dem importieren ebenfalls tun. Als weiteren Anreiz bietet man euch Bonuspunkte an wenn ihr einen alten Spielstand in Mass Effect 2 importiert – solltet ihr zum Beispiel einen Level 60 Shepard importieren erwarten euch 100.000 Credits.
Besonders spannend ist wohl das variable ende des Spiels; je nachdem wie ihr eure Entcheidungen im Verlauf des Spiels trefft kann euer gesamtes Team heil da raus kommen oder in einem fürchterlichen Blutbad untergehen. Auch ihr, als Commander Shepard seid nicht vor dem Tod gefeit, im Gegenteil – es ist sogar sehr wahrscheinlich dass ihr sterben werdet. Solltet ihr also in Mass Effect 2 sterben, wird Shepard im 3. Teil von Mass Effect nicht spielbar sein.
Mass Effect 2 scheint also so ausgelegt zu sein, dass man nie das gleiche Spiel zweimal spielt.
Um aber eure eigenen Erfahrungen zu machen müsst ihr es schon selbst spielen – am 29. Januar 2010 (morgen) erscheint der Titel für PC und Xbox 360.





