
Das iPad ist nun ganz frisch angekündigt und wie es sich üblicherweise mit Neuigkeiten bei Apple handelt (spätestens seit dem iPhone) ist das ganze Internet in heller Aufruhr um das neue Multitasking-touching-and-going-Gerät.
Doch viele kaufberetie Kunden lassen sich schnell von der glänzenden Hülle des flachen und (nicht zu leugnen) schönem Tablet ohne sich zu fragen, was denn nun wirklich drin steckt.
Eine kleine Auflistung der generellen Kompetenzen und Fähigkeiten des iPad konntet ihr euch ja bereits verinnerlichen, doch was hilft einem besser bei einer Kaufentscheidung als eine kleine Auflistung von Vergleichen?
Zwar wurde das iPad als perfektes Mittelstück von iPhone und Laptop bezeichnet, doch da ein handelsüblicher Laptop nicht nur Leistungsfähiger sondern auch flexibler einsetzbar als ein iPad ist, schließe ich den Laptop-Vergleich in diesem Falle von vorneherein aus.
Als (halbwegs) würdigen Ersatz kann man den leeren Platz jedoch mit den mittlerweile sehr beliebten Netbooks füllen; kleine, praktische Laptops für zwischendurch mit vergleichsweise schwacher Leistung.
Des weiteren kann man auch Amazons Kindle als den derzeitigen König der e-Reader heranziehen, da Apples neues Baby scheinbar dafür geschaffen wurde den Markt der elektronischen Bücher so richitg aufzuwühlen.

Fangen wir also mit dem nächstliegendem Vergleich an – dem iPhone.
Das iPad sieht nicht nur aus wie ein mutiertes iPhone auf Steroiden, es wirkt auf den ersten Blick auch wie nichts anderes. Doch schon hier gibt es gravierende Unterschiede.
Vorrangigst kann man mit dem iPad weder telefonieren noch fotografieren oder kleine Filme drehen da es keine Kamera aufweist.
Worin das iPad jedoch mehr Talent aufweist, ist seine e-Reader-Qualität und die Möglichkeit Videos anzusehen.
Auch Spiele dürften auf dem größerem Bildschirm besser funktionieren.
Das Kindle dürfte wohl einen harten Kampf gegen das iPad führen, da das iPad mehr Fähigkeiten aufweist zusätzlich mit einem wesentlich und hübscherem Bildschirm ausgestattet ist.
Das ganze kombiniert mit MP3-Player, Mini-Kino, mobiler Gaming-Plattform, etc…Ich glaube der Rest erübrigt sich.
Wer also nicht auf einen puristischen e-Reader besteht wird bei dieser Wah l wohl eher auf das iPad zurückgreifen.
Doch inwiefern kann das iPad mit einem gewöhlichen Netbook konkurrieren?
Nun, hier wird die Sache schon etwas happiger…So ziemlich jedes Netbook verfügt über USB-Anschlüsse, eine “brauchbare” Tastatur (wenn man die externe und exklusiv erhältliche Tastatur nicht mitzählt), Multitasking (mehrere Programme gleichzeitig laufen lassen, etc.), Flash und die Möglichkeit diverse Programme installieren zu können. Manche Netbooks sind mittlerweile sogar mit dem viel vermissten CD-Laufwerk ausgestattet, welches ebenfalls beim iPad fehlt.
Das iPad unterstützt weder Flash noch mobiles Internet, verfügt über keine USB-Anschlüsse (auch nicht über spekulierte Adapter) und ist auf Apps reduziert, welche von Apple strengstens verwaltet werden und nur jeweils einzeln ausgeführt werden können.
Ob sich ein solches Gerät also gegen Netbooks, geschweige denn vollwertige Laptops, als tatsächliches Arbeitsgerät durchsetzen wird ist mehr als fraglich.
Was genau ist das iPad also nun? Ein Arbeitsgearät jedenfalls nicht, allerhöchstens für sehr kleine Kleinigkeiten, aber dafür ist der Preis definitiv nicht Kleinigkeit genug.
Am passendsten lässt sich Apples neue Innovation wohl als mobile Multi-Entertainment-Station bezeichnen; abgesehen davon lässt sich mit dem schmucken Teil ganz wunderbar angeben.
Doch im Endeffekt entscheidet natürlich ihr, als Kunde.
Was haltet ihr von Apples neuem iPad? Was wäre euch lieber gewesen bzw was habt ihr euch davon erwartet bevor es enthüllt wurde?
Eure Meinung ist gefragt!





