
Das Gerücht schießt seit einigen Tagen durchs Netz und hat bereits für wütende Diskussionen gesorgt: Sony will für sein, so langsam tatsächlich taugliches, PlayStation Network demnächst Gebühren erheben. Inzwischen tauchen erste Details zu der grundlegenden Änderung auf.
Das vielleicht Positivste vorweg: Die bisher noch kostenlos zur Verfügung stehenden Dienste sollen kostenlos bleiben. Das Onlinezocken wird also nicht, wie es bei den Kollegen von Microsoft ja schon immer guter Brauch ist, mit einer zusätzlichen Gebühr belegt, VidZone, Home, etc… werden wohl weiterhin auch ohne Nachzahlen verfügbar sein.
Bezahlen soll der Spieler aber für zukünftige Dienste wie Cross Game Voice-Chat, eine Flatrate für den Download von PSOne-Spielen oder virtuellen Speicherplatz, den man dann nutzen kann. Außerdem sollen Angebote wie ein Musik-Service (Das kann ja nur ein Store im Sinne des iTunes Store sein, die Freundschaft Apple – Sony dürfte immer enger werden) und erweiterte Facebook Anwendungen in Zukunft folgen.
Die Planungen sind anscheinend sehr weit fortgeschritten, dass Kind hat bereits einen Namen: Sony ließ sich vor kurzem den Namen Qriocity schützen. Offenbar gibt es ein Zwei-Stufen Modell (Also ähnlich wie Gold- und Silber Accounts bei XBL), dass entweder jährlich mit 69,99/29,99 US-Dollar oder monatlich mit 9,99/4,99 US-Dollar zu bezahlen ist.
Schaun wir mal, ob Sony es hinbekommt, dass wir uns im Endeffekt aus irgendeinem Grund den wir selber nicht mehr verstehen, sogar darüber freuen, dass wir zusätzlich bezahlen dürfen. Sony kann sowas…





