
( Dieser Artikel ist Teil der großen eLhabib-Awards 2009. Alle Infos dazu findest du HIER.)
Da hat jemand gut lachen! Und das sei dem guten Herrn Molyneux auch gegönnt, denn 2009 war sein Jahr.
Neben Gold in der Kategorie “Person des Jahres” sahnte Peter Molyneux auch den Silber-Award in der Kategorie “News des Jahres” ab. Na wenn das mal nicht was heißen soll!
Doch bevor wir uns Project Natal widmen, gibt es unserseits einen kleinen Blick in Molyneux’s Biografie:
1959 in England geboren, gründet er im zarten Alter von nur 28 Jahren 1987 das Entwicklungsstudio Bullfrog Productions. Und 1989 erschien dann schon das erste Game, das sich im Genre der Strategie und der sogenannten “Göttersimulationen” (ihr als Spieler steuert alles im Spiel!) angesiedelt war.
[youtube MA8hBU6KT4Q]
Das Spiel mit Namen “Populus” sammelte Höchstwertungen ein und der Erfolg der noch jungen Firma war mehr als vielversprechend. Mehrere erfolgreiche Titel folgten (u.a. Dungeon Keeper), doch als 1995 EA die Firma übernahm, warf Molyneux das Handtuch. Dabei könnte man solch eine Übernahme mehr als positiv sehen – der große Branchenriese kauft eine Entwicklungsfirma, die gerade mal acht Jahre alt war (dabei kann die Entwicklung eines Videogames schon mal mehr als 13 Jahre dauern… ;) ), weil er von deren Arbeit überzeugt ist. Molneux sah das aber ganz und gar nicht so – er wollte sich von niemanden in seinen Vorstellungen von guten Videospielen reinreden und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Der Kündigung folgte die Gründung eines neuen Studios sogleich: die Lionhead Studios.
Seit dem hat sich viel getan. Molyneux brachte mit dem fantastischen Black & White, sowie der Fable-Reihe großartige Spiele für den PC und für die XBox heraus und momentan warten wir alle auf Fable III und dem innovativen Milo. Zwei Games die uns sicherlich begeistern werden. Doch nicht nur deswegen landet Peter Molyneux ganz oben auf unserem Treppchen der eLhabib-Awards, denn auch menschlich hat er genug zu bieten. Andere Entwicklungsstudios werden nicht einfach fusioniert, um die Konkurrenz zu minimieren, sondern tatkräftig unterstützt, weil man an sie glaubt. Das zeigt das Beispiel von RARE ganz gut.
Für seine Leistungen in der Branche wurde er sogar offiziell geehrt und zwar in Form des “Order of the British Empire” für seine Dienste. Auch die Hall of Fame der Videospielgeschichte ( Academy of Interactive Arts & Sciences ) nahm ihn auf – Molyneux reiht sich neben weiteren bekannten Namen wie Shigeru Miyamoto oder Will Wright (“Die Sims”; “Spore”) ein.
Wir gratulieren Peter Molyneux für den ersten Platz in der Kategorie “Person des Jahres”!





