Brasilien will gesetzlich gegen “anstößige” Videospiele vorgehen.

valdir_raupp

Wenn Teenies durchdrehn, wenn kleine Kinder schrein und Albträume haben, wenn es regnet und wenn die Katze vom Baum nicht runter will, wer ist dann daran Schuld? Videospiele natürlich, is ja klar.
Zu diesem Schluss ist jetzt auch Senator Valdir Raupp der brasilianischen regierung gekommen und zieht jetzt Konsequenzen.
So hat er nun ein Gesetz eingereicht welches besagt, dass “die Herstellung, der Verkauf, der Import, der Handel und der Besitz von Videospielen, die die persönlichen Traditionen, den Glauben, die Religion und die Symbole des Kunden beeinträchtigen” verboten ist.
Verstöße gegen dieses Gesetz sollen mit 1-3 Jahren Freiheitstrafe geahndet werden. Damit sind Killerspieler ja schon fast genau so schlimm wie Raubkopierer.

Die Bildungskomission hat das Gesetz bereits an das Komitee für Verfassung und Justiz weitergeleitet. Unklar ist bislang welche Spiele man nun genau als “Anstößig” bezeichnen soll, doch Games wie GTA IV sollen unter anderem in der verbotenen Liste vertreten sein.

Das kann ja noch heiter werden. Wie lange es dauern wird, bis das Gesetz beschlossene Sache ist, weiß noch niemand zu sagen.

via gamestar

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