Bayonetta – Hier lernen Engel wirklich fliegen

Während eine Turmuhr unter lautem Getöse zusammenbricht und hinter dem Abgrund einer Klippe versinkt ist man auch schon mitten im Spiel und geht der Lieblingsbeschäftigung der Heldin nach – Engeln zeigen wo der Hammer hängt! Warum sie das macht? Nun, sie soll einen wichtigen, religiösen Edelstein aus einem Ort namens Vigrid entwenden…der Haken? Dieses Örtchen ist tief religiös, weshalb es eigentlich aufs gleiche rauskommt ob nun unzählige Engel oder die US Marines das Artefakt bewachen – ohne größere Blessuren kommt man wahrscheinlich nicht durch’s Spiel. Dabei ist Bayonetta gottseidank eine Freundin von coolen Auftritten und flotten Sprüchen, was heisst dass sie sich ohne viel Aufhebens durch das Geschehen ballert.

Dabei steht ihr ein umfangreiches Arsenal an Nahkampf- (z.B Peitschen oder Schwerter) und auch Projektilwaffen (Pistolen, Schrotflinten etc.) zur Verfügung. Deren Handhabung wird mit Verlauf des Spiels immer weiter trainiert, wie auch z.B. das Ausweichen mithilfe der Hexenzeit (die Matrix lässt grüßen). Auch Spezialmanöver lernt die junge Dame mit der Zeit, die “normale” Gegner einfach zur Seite pusten und manch größerem Gegner große Schrammen in die Rüstung hauen.

Und nach dem Motto sex sells funktioniert auch das Spielprinzip – als Kleidung dienen eigentlich nur die Haare, den Rest verliert sie beim öffnen von Zwischenportalen – wie viel hängt von der Größe des Portals ab. Das Spiel an sich bietet aber auch eine sehr schöne und imposante Grafik, die sehr flüssig abläuft und viele Details bietet.
Oder um SEGA selbst zu zitieren:

Bayonetta pushes the limits of the action genre, bringing to life its fast-paced, dynamic climax combat.

Für alle die sich jetzt interessiert fühlen – schauts euch noch einmal an

[youtube vsAJ0EaTi4E&feature=fvw]

via computerbild.de & metacritic.com

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