
An Bayonetta scheiden sich die Geister. Und zu Recht kann man nach der Existenzberechtigung dieses Hack and Slay fragen, denn wenn der Titel bei uns im Januar erscheint, ist God of War 3 auch nicht mehr fern. Warum also unnötig Geld verschwenden? Weil Bayonetta keineswegs aus einer unbekannten Spieleschmiede stammt – die Entwickler von Devil May Cry gaben sich die Ehre. Noch Fragen?
Das Entwicklungsstudio Platinum Games und Hideki Kamiya, der Erfinder der Devil May Cry-Reihe, gaben sich auch reichlich Mühe und das merkt man auch. Selbst wenn man meinen könnte, man legte nur Wert auf eine freizügige Hauptdarstellerin…Stichwort: Sex sells! Dennoch kann die Dame mit Namen Bayonetta auch ordentlich austeilen, wie wir euch in den ein oder anderen Trailer schon gezeigt haben.

Dabei ist das Kampfsystem sehr umfangreich: es gibt unzählige Kombinationen, die sich mit vielen verschiedenen Waffen natürlich noch weiter ausbauen lassen. Für den richtigen Gegnertyp werdet ihr zudem immer genug Schuss- (Pistolen, Gewehre usw.) und Schlagwaffen (u.a. Peitsche etc.) zur Verfügung haben. Und falls es ganz brenzlig wird, aktiviert ihr die “Witch Time“, eine Art Bullet Time oder Zeitlupenmodus. Der ist natürlich nicht die ganze Zeit verfügbar, wie in anderen Hack ‘n’ Slay lassen eure Gegner “Orbs” fallen, die ihr einsammeln könnt. Werdet ihr getroffen, verliert ihr welche. Wer besonders gut kämpft, der kann die Orbs-Leise unter der Lebensanzeige so füllen, das eure Angriffe für kurze Zeit verstärkt werden und ihr zu “Special Attacken” greifen dürft – da landet der Gegner, der eben euren Weg kreuzt, unter der Guillotine.
Der Begriff “Witch”, also Hexe, bezeichnet Bayonetta mehr als trefflich, denn die Magie ist ihr ebenfalls nicht fremd. Da verwandelt sie sich schonmal selbst in ein Ungeheuer oder zaubert sich zumindestens welche daher, die sie dann tatkräftig unterstützen.
Bildgewaltig geht es dann zu Sache, gerade wenn dann noch Bossgegner auftauchen. Grafisch und technisch bietet Bayonetta so einiges.
Abwechslungsreich ist der Titel sowieso – montone Gegegenden und Kampfplätze sucht ihr vergebens.

Wenn der Kampf dann losgeht, wirkt das dann aber over-the-top. Gegen Bayonetta wirken selbst Kratos (God of War III), Dante (Devil May Cry) oder Ryu (Ninja Gaiden) realistisch, doch das ist nicht negativ gemeint, sondern ganz im Gegenteil macht das den Titel sympathisch – wer bei beispielsweise Ninja Gaiden stetig Blocken muss und mit dem Schwierigkeitsgrad nicht zurecht kommt, der darf bei Bayonetta die Sau rauslassen. Trotzdem fordern die höheren Schwierigkeitsgrade selbst Profis des Genre.
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Für Playstation 3 und XBox 360 (HIER ein Grafik Vergleich) schlägt sich Bayonetta im Moment durch Japan, aber wir kommen ja schließich auch bald in den Genuss. Wir schauen uns jetzt erstmal die japanische Version an und berichten euch dann anschließend, was die Reviewer über das Game meinten.
Vorab scheint das Game zweifellos interessant, und zwar nicht nur als Vorgeschmack auf God of War 3, sondern auch als eigenständiges Spiel. Kann man eigentlich nichts falsch machen mit.





