
Es ist wahrlich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es ein Segen, dass mittlerweile neue Missionen via DLC nachgeliefert werden können, andererseits stellt man sich auch, oftmals berechtigt, die Frage ob diese paar Extra-MB nicht auch auf die Disk des finalen Spieles gepasst hätten. Das Wort Abzocke macht vielerorts die Runde.
Ein Interview von Patrice Desilets, Creative Director von Assassin’s Creed II, hat mich nun ehrlich gesagt ein klein wenig Schockiert. Ursprünglich waren die 2, nun als Download angekündigten, Zusatzpacks als fester Bestandteil in das Spiel integriert. Aufgrund des Zeitdrucks wurde aber entschieden, dass die Inhalte als, natürlich kostenpflichtiger, Download nachgereicht werden. Aber lest selbst:
“Ich dachte mir: „Okay, es gibt einfach zu viele Dinge zu tun.“ So haben wir entschieden, dass wir eine Portion des Spiels entfernen und es als DLC veröffentlichen. Wir haben dem Team so etwas Stress genommen und den Fans mehr Inhalte. Ich denke, wir haben ihn so viel geboten, dass sie, die Fans, nicht sagen können, dass wir sie über den Tisch ziehen oder dass wir ihnen nicht genügend Inhalte für ihr Geld geboten hätten.“
In meinen Augen ist sowas eine riesige Sauerei. Eine einfache Verschiebung des Spiels um eine Woche hätte ebenfalls den “Stress vom Team nehmen können”, wurde aber wohl nicht eine Sekunde in Betracht gezogen. Auf diese Art und Weise kann man schließlich noch etwas mehr Geld aus den Taschen der Kunden ergattern .
Somit steht für mich eines fest: Um den Stress von meiner Person zu nehmen, werde ich mir auch die beiden Add-Ons zu Assassins Creed 2 nicht herunterladen ;-) Wie steht ihr zu dem Thema?
via Xboxfront.de





