Untote, Folter und ich mitten drin – Alles zum Left 4 Dead 2 Launch-Event

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Gestern Abend fanden sich meine Wenigkeit und einige andere der Spezies Reporter/Redaktuere/Journalisten im wiener Folter Museum (welches eigentlich Rechtsmuseum heißt) ein, um sich beim geselligen Zusammensein die ersten Bilder und Eindrücke des viel umstrittenen und dennoch ersehnten Titels Left 4 Dead 2 zu veranschaulichen. Es ist zwar nicht unbedingt leicht besagtes Folter-Museum zu finden, da es sich um eine unterirdische Anlage handelt, doch nachdem man erfolgreich den Eingang gesichtet hat wurde man schon von der ersten netten Zombie-Dame in Empfang genommen. Das reichte mir als Garant dafür, dass ich hier richtig war (von den vielen L4D2-Bannern mal ganz abgesehen…).

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Weiter unten, im eigentlichen Museum, musste man nicht lange Suchen um die für uns bereit gestellten Xbox 360-Konsolen zu finden an denen bereits die ersten fleißigen Shooter saßen und “arbeiteten”. Gruppenzwang sei Schuld gesellte ich mich natürlich sofort dazu und tauchte ein, in die apokalyptische Welt von Left 4 Dead 2. Hier findet man sich in einer desertierten Geisterstadt wieder, welche komplett vom Rest der Welt abgeschnitten zu sein scheint. Einzig und allein ihr, eure Teamkollegen und ein Haufen unangenehmer Infizierter wuseln vorort noch herum.

Eines der Features, welches mich besonders reizte als ich davon erfuhr, war die Möglichkeit meine Gegner mit Küchenutensilien zum Schweigen zu bringen, aber leider Gottes war in dem gegebenem Level einfach nirgendwo eine Bratpfanne aufzutreiben. Für den ersten Frustmoment war also schon mal gesorgt. Doch mit Frust und dergleichen unnötiger Emotionen konnte man sich wahrlich nicht lange aufhalten, denn alle paar Sekunden brach irgendwo eine Tür auf und eine Horde infizierter Untoter brach herein um sich auf euch und eure Teamkollegen zu stürzen. Hatte man sich dann selbst der lästigen Leichen entledigt, flackerte schon eines der vielen Warnzeichen auf; entweder hatte man selbst kaum noch Energie oder man musste einem der eigenen Begleiter aus der Patsche helfen. Ich selbst konnte mich mit der Steuerung nur sehr schlecht anfreunden, was darin endete, dass ich meinen Partnern durch gelgentliches in-den-Rücken-schießen wohl eher mehr schadete als half…Aber dass liegt dann wohl eher an meinen mangelnden Fähigkeiten, da die meisten meiner geschätzten Kollegen kein Problem zu haben schienen.

Beim Gameplay hielt man sich weitestgehend an das Erfolgsrezept welches schon den ersten Teil zu seinem Erfolg führte. Wie zuvor kann man 5 Items mit sich tragen; zwei Schusswaffen, zwei Health-Items und eine Wurf-Waffe welche auf dem D-Pad arrangiert werden. Der allseits beliebte Boomer begegnete mir (leider) auch immer wieder und ließ enfach keine Gelgenheit aus mich so richtig schön voll zu kotzen. Die anderen Special-Infected wie Hunter, Witches, Smokers und Tanks sind ebenfalls wieder mit von der Partie und unangenehm wie eh und je. Abgeesehen davon konnte ich auch mit einigen neuen Spezis Bekanntschaft machen, wie zum Beispiel dem Jockey oder dem Charger. Beide eher weniger spektakulär, aber im (un)richtigen Moment können sie ganz schön unagenehm werden. Der Spitter erinnert mit seiner Säure-Spucke ein wenig an den Boomer, allerdings kann man prinzipiell nicht sagen dass die neuen Gegner unausbalanciert oder recycled wirken.

Mit den herumliegenden Defibrialtoren könnt ihr gefallene Kameraden wieder beleben, was im Gefecht von großem Vorteil ist, und im Notfall macht euch eine Adrenalinspritze nicht nur wieder etwas fitter sondern auch um einiges schneller. Wie schon oft in anderen Berichten erwähnt wurde auch das Waffenwarsenal stark erweitert, was natürlich nur positiv zum Spielspaß beiträgt.

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Weiters stehen neben der Kampagne noch die Modi „Versus“, „Survival“, „Scavanger“ und „Realism“ zur Auswahl, welche für genügend Abwechslung sorgen dürften. Versus und Survival dürfte den Zombie-Veteranen sehr wohl ein Begriff sein, doch Scavenger ist dagegen Frischfleisch. Hier müsst ihr im gegebenen Zeitlimit 16 Benzinkjanister auftreiben um damit Generatoren zu befüllen. Grafisch kann man natürlich auch nicht maulen, wie es sich für einen Next-Gen Titel auch gehört. Alles in allem, kann ich die Befürchtungen der vielen Protestanten gegen die zu frühe Veröffentlichung des Titels derzeit noch nicht unterstützen.

Nachdem ich mich satt-gespielt habe beteiligte ich mich an einer kleinen Führung durch das Folter/Rechts-Museum und ließ mich ein wenig in die Geschichte der Rechstvollstreckung einführen. Ich kann nun guten Gewissens sagen, dass wir Spieler/Zocker in einer wahrlich angenehmen Zeit leben. Früher hätte man uns wohl nicht nur argwöhnisch betrachtet sondern schlichtweg umgebracht.

Aber nun wünsche ich euch viel Vergnügen mit den folgenden Bildern zum Event.

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Left 4 Dead 2 ist ab sofort für Xbox 360 und PC im Handel erhältlich.

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