
Rollenspiel begeistern seit je her die Fans des Genres. Lieben es viele Menschen doch, für viele Stunden, in eine vollkommen andere Welt einzutauchen und den tristen Alltag ein klein wenig zu vergessen. Eines der großen Rollenspiele der letzten Generation, die den Fan in eine neue Welt eintauchen ließ, war Tales of Symphonia , welches im November 2004 für Nintendo´s Gamecube erschien.
Von einem Geist geschickt, macht sich der Spieler auf seinen Weg um den, mehr oder minder, fast versiegten Mana-Strom des Landes wieder zum fließen zu bringen. Der Spieler reist hierbei durch, eine sehr gesellschaftskritisch gestaltete, Welt voller Rassismus, in der die Rasse der Halbelfen unterdrückt werden.
Mit Tales of Symphonia: Dawn of the New World steht nun der Nachfolger des Spiels in den Startlöchern. Die Story des Spiels ist dabei 2 Jahre nach den Geschehnissen von Tales of Symphonia angesiedelt. Wer sich dabei aber auf ein Wiedersehen mit den aus dem Vorgänger bekannten Protagonisten Lloyd,, Colette und den anderen freut wird aber enttäuscht. Man trifft sie lediglich als Nebencharaktere, manche schließen sich, für eine gewisse Zeit, auch der eigenen Gruppe an. Hauptcharaktere der Story sind diesmal aber die beiden Emil Castagnier und Marta Lualdi, welche sich auf der Suche nach der Ursache für die derzeitigen Änderungen ihrer Welt machen. Beide haben dabei gemein, dass sie bereits beide, im jungen Alter, ihre Eltern verloren haben. Interessant dabei ist, dass beide eine gewisse Beziehung zu den Helden des ersten Teiles haben, die wir an dieser Stelle aber nicht näher erläutern wollen. Man möchte ja das beste nicht verraten.
Auf ihrer Reise treffen die beiden auf einen alten Geist, welcher als Ratatosk bekannt ist. Dieser Geist verleiht dem Spieler eine neue, interessante Fähigkeit. Als neues Gameplayelement kann der Spieler nun gegnerische Monster, denen er im Kampf gegenübersteht, einfangen. Diese kann er nun trainieren und Füttern um sie zu mächtigen Monstern weiterzuentwickeln, mit denen er gemeinsam in den Kampf ziehen kann. Füttert der Spieler seine Kreaturen dabei mit dem richtigen Futter verbessern sich ebenfalls die Werte der Tierchen bzw. führt eine Fütterung zu Weiterentwicklung eines Monsters. Pokémon lässt also grüßen.
Eine weitere Änderung am Gameplay stellt das neue Kampfsystem dar. Dadurch das sich der Spieler auf dem Schlachtfeld bewegen kann, stehen dem Spieler neue taktische Varianten zu Verfügung um den Gegner aus der Arena zu putzen. Dabei können, wie auch beim Vorgänger, bis zu 4 Spieler die Geschicke der Kämpfer in der Schlacht lenken und steuern.
Dies ist allerdings nicht die einzige Gemeinsamkeit mit dem Vorgänger. Wer den Gamecube Vorgänger gespielt hat, wird sich auch im Spin-Off, bereits zu Beginn, bestens zurechtfinden. Viele Orte und Charaktere wurden aus dem Vorgänger übernommen. Man kennt seine Pappenheimer also noch.
Fans des Vorgängers werden mit dem Spin-Off auf der Wii wieder ihren Spaß haben. Neue Gameplayelemente verbreiten einen frischen Wind und die Story beantwortet auch einige, offenstehende, Fragen des Vorgängers. Grafikfetischisten werden aber enttäuscht sein. Im Vergleich zum Gamecube-Vorgänger hat die Grafik wahrlich keinen Quantensprung hingelegt.





