Lunchbox Reloaded – das Essen der nächsten Generation

Wer kennt das Dilemma nicht: die Brotdose wird geöffnet und es eröffnet sich das große Gepansche was morgens schnell für die Arbeit zurecht geschmiert wurde. Während in einigen Ländern schon die Gesichtswurst als das höchste der Gefühle galt, ist jetzt endlich der nächste Schritt getan worden! Der Lunchbox Blog „xobobox“ hat schon einmal unter die Lupe genommen, was demnächst auch in jeder europäischen Brotdose Einzug finden wird – das improvisierte japanische Bento.

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Bento ist eine japanische Mahlzeit, die traditionell in eine kleine Lunchbox gepackt wird. In der kleinen Box ist alles fein säuberlich sortiert: mit kleinen Trennwänden wird jede individuelle Mahlzeit schon per se als Kunstwerk dem Esser serviert.
Hauptsächlich Reis, Fisch oder kleine Fleischbällchen werden arrangiert, um den Hunger in einem sortierten Kampf entgegenzuwirken. Heutzutage wird Bento oft an Bahnhöfen oder Supermärkten verkauft, allerdings gibt es immer noch passionierte Hobbyköche, die sich selber die Mühe machen und ihre eigene Lunchbox organisieren.

Wie so ziemlich jedes Item einer Generation kommt unweigerlich der Punkt wo es verbessert oder überarbeitet wird. Warum sollte das Essen also eine Ausnahme sein? Hier heißt es Lunchbox Reloaded! Brotdosen und Bento waren gestern, Kunst ist heute! Fast Food trifft auf Art & Crafts.

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Tetris, Yoshi oder doch lieber Curby? Retro-Games, Filme und Konsolen sind die Musen einer neuen Generation. Wer es moderner mag kann sich auch ein kleines Windows Betriebssystem zusammenstellen oder mit dem sonst so trostlosen Gemüse Tetrisblöcke nachstellen.
Sie inspirieren vor allem den heimischen Herd und fordern auf, Ofen und Kochplatte für etwas anderes als Pizza und Nudeln zu benutzen. Wer die ursprüngliche Idee hatte, Gamefiguren und allgemeine Technik mit Bento zu kreuzen ist ungewiss. Fest steht aber, dass Bento Boxen nicht nur fein säuberlich für den Esser arrangiert sondern auch improvisiert werden können. Das ungeliebte Grünzeug wird geputzt, geschnitten und entsprechend der ausgesuchten Figur geordnet. So ziemlich jedes Gemüse, Fleischbällchen und Reisgericht lässt sich verwenden, denn der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Einige besonders ambitionierte Bastler scheuen nicht davor zurück, jedes noch so kleine Detail nachzuarbeiten, oder wohl besser, die Speise so zu bearbeiten, dass es dementsprechend aussieht. Frei nach dem Motto, was dem Geschmack nicht passt, wird passend gemacht, denn schließlich isst das Gamer-Auge mit!

Man muss kein Picasso sein, um derartige Kunstwerke zu kreieren, ein einfacher Pacman aus Mais kann der Anfang sein, um sein eigenes filmreifes Bento zu erstellen. Es würde einen wohl nicht wundern, wenn bald Wetten angenommen werden, für das beste Game Bento des Jahres oder aller Zeiten. Damit sind die kreativen Ergüsse schon fast ein wenig zu schade zum Essen…

via geekologie, xobox

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