Screenshots und Trailer vom bald erscheinenden Operation Flashpoint: Dragon Rising haben wir euch schon gezeigt. Viele fragen sich jedoch, warum Dragon Rising so gehypt wird, auch weil es ja gerade so viele “Kriegsshooter” gibt, wie Battlefield oder Call of Duty zum Beispiel.
Doch die Operation Flashpoint-Reihe sind nicht irgendwelche (oder überhaupt) Shooter , es sind Taktik-Simulationen, und zwar auf höchstem Niveau.
Juni 2001 erschien der erste Teil der Reihe: Operation Flashpoint – Cold War Crysis von Codemasters. Noch heute gilt das Spiel als Meilenstein im Taktikgenre.
Zunächst erst mal zum Spielinhalt: Wie der Subtitel schon preisgibt, findet die Handlung zur Zeit des Kalten Krieges statt – genauer im Jahre 1985. Im wirklichen Leben leitete Michail Gorbatschow (damals Generalsekretär der Kommunistischen Partei) bereits die Auflösung der Sowjetunion mit seiner Politk der Perestroika/Glasnost ein; Operation Flashpoint handelt demnach von einem fiktiven Konflikt zwischen der US-Army und der Roten Armee.
Man selbst greift in dem Konflikt als US-Soldat ein und ist im Laufe des Spieles nicht nur als einfacher Fußsoldat unterwegs, sondern kommt auch hinter das Steuer eines Panzers, eines Hubschraubers und eines Jagdbomber. Aber man kann (selbstverständlich) in alle Fahrzeuge steigen, die man sieht – Laster, Auto, was eben grad verfügbar ist.
Und nun zu den Eigenschaften des Games, die es legendär machten und zwar deswegen, weil sie in so gut wie allen darauffolgenden Spielen (teilweise oder ganz) übernommen wurden:
Der Realismusgrad von Operation Flashpoint ist sehr (wirklich sehr!) hoch, wenige Treffer führen zum Tod des Spielers, was natürlich oft gefrustet hat, aber das Spiel auch gleichzeitig so beliebt machte, denn umso länger spielte man den Titel.
Daher lautet die Devise: Vorsicht und langsam an die Sache heran gehen! Immer schön am Boden bleiben und Deckung suchen. Verwundungen machen sich sofort spürbar: Der Spieler zittert, es wird fast unmöglich den Gegner genau zu treffen. Obwohl es auch schon unverwundet sehr schwer ist: Kimme und Korn sind des Spielers beste Freunde und selbst das garantiert nicht den Treffer- Entfernung, Waffe usw. all das sind Faktoren, die das Schießen beieinflussen.
Selbst beim Rennen steht das Fadenkreuz nicht still, die Waffe wird hin und her geschleudert – unmöglich zu zielen. Der Spieler erschöpft zudem beim schnellen Rennen, da heißt es wieder Deckung suchen und auf Gegner aufpassen. Was auch Vorbildfunktion für andere Games hatte: Ein Team von bis zu zwölf Soldaten als Offizier zu befehligen.
Die enorme Anzahl an Waffen trägt natürlich auch ihren Teil zum Realismus bei.
Dem Spiel folgten zwei Addons: Red Hammer und Resistance. Einen inoffiziellen Nachfolger gibt es auch. Armed Assault von den Entwicklern von Operation Flashpoint Bohemia Interactive. Der Name konnte aufgrund des Publisherwechsels nicht übernommen werden.
Wie sich aber der offizielle Nachfolger Operation Flashpoint: Dragon Rising hinsichtlich von neuen Inhalten, die entscheident den Verlauf des Genre mit beeinflussen, schlägt, wird sich zeigen.








