31. Oktober, die Nacht der Geister. Durch die Straßen laufen schräge Gestalten, im TV kommen ganztägig Shock-Specials und man selbst feiert die Geisteraustreibung. Halloween hat seit ein paar Jahren nun entgültig den Sprung nach Deutschland geschafft und gerade jetzt dürften auch durch unsere Straßen ziemlich viele Hexen und Monster laufen. Zwar verbinden viele mit Halloween nicht mehr wirklich Angst, trotzdem haben wir uns das als Anlass genommen einen kleinen Exkurs über die schaudrigsten Spiele zu geben die jemals über den Bildschirm schimmern durften.
Eins der wohl bekanntesten unter den Gruselgames dürfte die berühmte Resident Evil Reihe sein. Im ersten Teil schießen wir uns mit Jill Valentine oder Chris Redfield durch eine Villa im Wald von Raccoon City, die von oben bis
unten voll mit infizierten Wesen ist. Dazu gehören Hunde, Vögel und natürlich die altbekannten Menschen die uns als Zombies präsentiert werden. Aufregende Shockmomente und Gefühle der Hilflosigkeit gehen in uns auf, denken wir an die Geschehnisse im Wald, was jedoch auch teilweise an der Steuerung lag, ganz nach dem Motto: “Ist dir etwas nicht gruselig genug, mach es schwerer zu töten und gib dem Spieler Einschränkungen beim Bewegen.” Wir decken langsam aber sicher die geheimen Experimente des Pharmakonzerns “Umbrella Corp.” auf und machen Ihnen einen dicken Strich durch die Rechnung. Als einer der Ersten seines Fachs gilt Resident Evil als Erfinder des Survival Horror Genres.
Dennoch war das Geschehen noch relativ greifbar für unseren Geist. Rechnen wir jedoch noch unförmige Terrorgestalten mit ein, machen aus einem Haus eine Stadt und vernebeln die Szene komplett kommen wir zu einem ganz anderen Garant der Unwohlsamkeit. Es gibt ein Sprichwort das ich an dieser Stelle gerne verwende: “Bei Resident Evil erschreckst du dich, bei Silent Hill hast du Angst.”. 1999 präsentierte uns Konami einen Survival Horror Giganten für die PSX, der seines Gleichen sucht. In der Geisterstadt Silent Hill sucht Harold “Harry” Manson seine 7-jährige
Tocher Cheryl und Ihm wird bald klar dass mit dieser Stadt etwas nicht stimmt. Bis dahin ungeahnte Schrecken wurden uns dargeboten und machten uns so paranoid dass wir selbst in den Teilen des Spiels Angst hatten, die wir zuvor bereits eigenhändig von Gegner gesäubert haben. Eine schön schaurige Geschichte die uns die Vorkomnisse um Silent Hill erläutert und uns einen Mindfuck nach dem Anderen präsentieren gab es obendrein. Gepaart mit einer verstörenden Athmosphäre hat sich dieser Titel in die Herzen und Köpfe eines jeden gebrannt der es je gespielt hat und ist auf nahezu jeder Liste von “Scariest Games Ever” vorhanden. Ein Must-Play für jeden Horrorfan.
Einer der Urväter des geschriebenen Horror-Genres dürfte für viele der schon lang verstorbene H.P. Lovecraft sein. Er gründete mit seinen Kurzgeschichten Postmortal einen Kult den jeder eigentlich schon einmal gehört haben sollte: Den Cthulhu Mythos. Formlose fleischgewordene Albträume werden in seinen Büchern und in unserem Kopf lebendig und verdrehen unsere Hirnwindungen. Klar dass so ein Konzept gern aufgegriffen wird falls mal wieder ein neues Gruselspiel
ansteht. Deswegen bekamen wir 1992 das Adventure Alone in the Dark das zuerst unter dem Namen “Call of Cthulhu” erscheinen sollte aber aus rechtlichen Gründen den Namen verwerfen musste. Mit Edward Carnby oder Emily Hartwood ergründen wir die Umstände eines mysteriösen Selbstmordfalles in einem verlassenen Herrenhaus, auf dem ein Fluch liegen soll. Verlassen? Keineswegs! Wir treffen auf viele unaussprechliche Wesen und selbst deren Abwesenheit lässt uns ergrausen: Wenn wir sie nicht sehen könnten sie überall sein! Rätsellösend und schießeisenschwingend versuchen wir aus dem Horrorhaus zu entfliehen und die Vorfälle zu vergessen. Das Spiel legt auf gut durchdachte Knobeleinlagen und schaurig schöne Script Sequenzen.
Selbst der Gamecube bekam sein Fett weg und gab uns komplett neue Wege unser rationelles Denken aus den Fugen zu hebeln. Mit Eternal Darkness sollten wir uns nicht nur vor den
Gegnern fürchten sondern auch auf die makaberen Späße des Spiels selber achtgeben. Bei diesem Actionadventure bekommen wir eine Leiste für unseren Verstand. Wenn sich diese leert werden uns immer öfter verstörende Szenen gezeigt die uns komplett aus unserem Rhytmus werfen. Ob urplötzlich der Spielfigur der Kopf abfällt, die Memorycard einen Fehler vortäuscht und wir auf dem Gamecube einen Bluescreen erleben dürfen oder sich die Einstellungen des TV’s scheinbar ändern, hier ist für jeden was dabei. Dazu eine gute Hand voll Lovecraft Symbolik und wir haben eine Kraft, die mit unserem Hirn Basketball spielt.
Doch auch in 2D gab es schon angsteinflößende Titel. Diesmal fängt es ganz im Stile der bewegenden Bilder an: Die Waise Jennifer Simpson wird von der wohlhabenden Familie Barrows mit 4 weiteren Freundinen adoptiert. Direkt beim Eintreffen in Ihrem neuen Zuhause verschwindet jedoch die Adoptivmutter auf der Suche nach Ihrem Mann spurlos. Eigenhändig nehmen wir die Suche auf und lernen blad schon ein weiteres Mitglied der Famile kennen: Bobby, der
Sohn, fäng nämlich an uns mit einer übergroßen Heckenschere zu verfolgen und wir müssen hilflos mit Ansehen wie unsere Freundinnen von ihm gradezu hingerichtet werden. Clocktower für PC, SNES und Playstation war ein japan-exklusiv Titel und sorgte mit seiner Dichten Athmosphäre für so manche Gänsehaut. Besonders die immer wieder plötzlichen Auftritte des “Scissorman” brachten einem in diesem reinrassigen Adventure in eine kerzengerade Position. Wer Furcht vor dem einschalten der Konsole haben möchte, sollte sich dieses Juwel einmal anschauen.
In die gleiche Kerbe schlägt auch ein weiteres Adventure das mit der Unterstützung von H.R. Giger 1992 über die Bildschirme flackerte. Dem Schriftsteller Mike Dawson erscheinen, direkt nach dem Umzug in ein neues Haus, im Traum entstellte Wesen, die “Anchients”, die Ihm mit einer grotesken Maschine einen “Darkseed” implantieren. Dieser dient als Portal für die dunklen Wesen um in die reale Welt zu kommen. Er hat nun 3 Tage Zeit die Pläne der Wesen aus der dunklen Welt der Träume zu vereiteln, oder der Embrio in seinem Kopf wird aufgehen und eine Welle des Schreckens über unsere Welt ergießen. Nach und nach
verschwimmen für uns immer mehr Traum und Realität und wir Zweifeln an unserer eigenen Wahrnehmung. H.R. Giger der wohl am besten bekannt ist für seine Arbeit an den Aliens aus dem gleichnahmigen Film bekannt sein dürfte, tut sein bestes um uns die Horrorgestalten der anderen Welt zu zeigen, mit großem Erfolg. Mit unglaublicher Grafik für ein Adventuregame sollte es in keiner Horrorsammlung fehlen. Es sollte jedoch gesagt sein dass es nur für hartgesottene Fans des Genre ist. Es ist nämlich Möglich durch falsche Entscheidungen mehrmals in eine unlösbare Situation zu kommen.
Ein Underdog der Adventures dürfte wohl der Mindbender aus dem Jahre 1995 für DOS sein der auf einer Kurzgeschichte von Harlan Ellison basiert sein. In der Kurzgeschichte wie auch im Spiel wurde die Welt von einer künstlichen Intelligenz, AM, übernommen. Die Menschheit wurde von Ihm ausgerottet bis auf 5 Menschen die er schon
über hundert Jahre am Leben hällt um sie zu quälen. Wie Mäuse im Labyrinth wirft er sie immer wieder in neue Situationen durch die sie sich mit Einsatz all Ihrer Kräfte hindurchbeißen müssen. Im Spiel verkörpern wir jeden dieser Menschen einmal und helfen Ihnen durch eines der Spiele von AM. Dabei werden wir jeweils mit den psychischen Problemen der Charactere konfrontiert und müssen Ihnen in diesen grausamen Zeiten zur Seite stehen. Die rede ist natürlich von “I Have No Mouth, and I Must Scream” von The Dreamers Guild. Viele beunruhigende Szenen müssen wir miterleben um zu versuchen dem grauenhaften Treiben der unterdrückenden Intelligenz ein Ende zu bereiten. Ob uns das gelingt muss jeder für sich erkunden.
Als Letztes sei noch ein stark japnisch lokalisierter Titel genannt für den wir belohnt werden uns selber zu erschrecken. In Fatal Frame erkunden wir zuerst ein verlassenes Herrenhaus und in einem späteren Teil eine komplette Geisterstadt. Suchen wir im ersten Teil noch mit Miku Hinasaki nach Ihrem verlorenen Bruder allein im großen alten Haus, trauen wir uns mit Mio Amakura in die Straßen des Dorfes in den Wäldern auf der Suche nach unserer
Zwillingsschwester Mayu. Das besondere an den Spielen ist jedoch dass wir keinerlei Waffen mit uns führen über den gesamten Verlauf des Adventures, sondern nur eine alte Kamera. Mit dieser können wir Geister sehen und einfangen die überall auf uns lauern. Der Haken? Wir müssen den Gespenstern extrem nahe kommen um mit unserer Kamera überhaubt etwas anzurichten. Mit einer “The Ring” nicht unähnlichen Athmosphäre und klassischem Japanohorror sollte sich jeder der für soetwas ein Ohr hat und eine PS2 oder Xbox besitzt einmal den Trip durch eine andere Art von Survival Horror durch den Kopf gehen lassen.
Ganz zum Schluss haben wir noch ein paar Freeware Titel für euch die passen zum Thema einige schauer verursachen sollten. Zum Einen haben wir da Ben Coshaw, den meisten bestimmt besser bekannt als Yahtzee, der uns mit seiner “# days a …” Reihe ein paar schöne und vorallem gute Adventures gibt die genau in diese Sparte schlagen. Da wären 5 Days a Stranger, 7 Days a Skeptic und 6 Days a Sacrifice. Und dann hab ich noch einen Titel der auf den ersten Blick eine komplett andere Richtung als dieser Artikel einschlägt aber definitv dazu gehört. Eversion scheint ein fröhlicher kleiner Jump and Run Mario Klon zu sein, doch der Schein trügt. Nichts für Kinder, you have been warned! Die offizielle Site ist leider gerade down, sollte aber demnächst wieder verfügbar sein. Unbedingt reinschauen!





Die zentrale Figur der Reihe ist Heihachi Mishima. Ihm gehört das Finanzimperium Mishima Zaibatsu. Er ist der Veranstalter des ersten King of the Iron Fist Turniers (Tekken bedeutet “Eisenfaust”) und nimmt auch an selbigem Teil. Das ist um Grunde mit der Manga-Reihe Dragon Ball zu vergleichen. Ein internationales Kampfturnier bei dem ein hohes Preisgeld zu gewinnen ist. Heihachi´s Sohn Kazuya leidete als Kind unter seinem strengen Vater und wurde als 10jähriger in eine Schlucht geworfen, um seine Stärke zu testen. Um Rache zu nehmen, nimmt auch er an dem Turnier teil und besiegt letztendlich Heihachi, der zur Strafe in die gleiche Schlucht geworfen wird. Kazuya übernimmt schließlich das Imperium des Vaters.
Kazuya leitet nun die Firma (Tekken 2 spielt 2 Jahre nach den Ereignisse des ersten Turniers) und eigentlich läuft auch alles wie am Schnürchen. Seine Frau Jun ist schwanger und Geld ist auch im Überfluss vorhanden. Wäre da nicht Heihachi, der den Sturz überlebt hat und sich im Gegenzug an seinem Sohn rächen will – natürlich auf dem zweiten Turnier. Und Heihachi gelingt dies auch: Zum Schluß verwandelt sich Kazuya jedoch in einen Teufel (Gene sei Dank) und Heihachi wird doch nochmal alles abverlangt. Die Racheslust scheint stärker und er bezwingt Kazuya. Der landet aber nicht wieder am Fuße einer Schlucht, sondern in einem Vulkan (kleine Steigerung nicht wahr ?). Seine schwangere Frau kann jedoch fliehen.

Anlässlich des Halloween Wochenendes hat auch Capcom ein wenig Hand an die Resident Evil Marke gelegt und bringt uns ein neues Update mit einer Süd-Amerika Sektion der offiziellen Webseite von 


Tekken 6 ist also nicht wirklich eine Revolution im Fighting Genre; dennoch wird das Franchise die “alten” Tekken Haudegen begeistern. Jin, Heihachi, Yoshimitsu, Eddy machen immer noch Spaß und Tekken steht seit 1995 für legendäre Prügelpartien. Tekken 6 sticht aufgrund des berühmten Namens aus der Menge hervor. Obwohl die Konkurrenz teilweise deutlich mehr zu bieten hat.
Seit dem Launch der PS3 2006 verliert Sony Computer Entertainment eine nicht unbeträchtliche Menge an Geld mit der PlayStation 3.