GC 09: Angespielt: Final Fantasy XIV!!!

Nein, es ist wirklich kein Tippfehler! Zwar hat noch nicht mal Final Fantasy XIII irgendein Spielegeschäft von innen gesehen, doch wir durften auf der Gamescom tatsächlich schon ein paar Minuten in der Welt des zweiten MMORPG aus dem Final Fantasy Universum verweilen. Man kann nicht gerade behaupten, dass man uns zu tief in die Materie hätte eintauchen lassen, trotzdem haben wir einige interessante Fakten sammeln können.

FFXIV_200 Das erste, was einem wortwörtlich ins Auge springt ist die sogenannte Fernsicht auf die die Grafik-Entwickler anscheinend höchsten Wert legen. Tatsächlich: Genießt man auf einem Berg stehend in der wirklich riesigen Welt einen Blick über die Landschaft bleibt einem zunächst mal die Luft weg. Atemberaubend! So tief mam auch in den Bildschirm schaut, der detailreiche Horizont bricht einfach nicht ab. Ich bin nicht sicher, ob irgendwer einen Award für so etwas ausgeschrieben hat, wenn es aber einen gäbe, so wäre Final Fantasy XIV sicherlich das Spiel mit der weitreichendsten Landschaft aller Zeiten.

Wo wir gerade bei Awards sind: Noch bevor das Spiel der Presse auf der Messe gezeigt wurde, stand schon fest, dass FF14 für den Gamescom Award “bestes Onlinespiel” nominiert wurde. Die Nominierung fand allerdings nur am Rande Beachtung, viel interessierter wurden die Erläuterungen über das neue Klassen- und Berufssystem aufgenommen.

Das Land in dem für jeden Spieler die Reise beginnen wird, heißt Eorzear. Ihr könnt frei zwischen den einzelnen Rassen des Landes wählen. Neben einem menschenähnlichen Volk beherbergt Eorzear auch die sogenannten Elezen, welche verblüffende Ähnlichkeit mit Tolkins Elben haben, die Miyo`te, eine Rasse von eigenbrötlerischen Magiern, die Lalafell, wieder Magier, aber viel kleiner und freundlicher als die missmutigen Miyo`te und demzufolge höchstwahrscheinlich auch besser in der weißen magie bewandert, sowie zu guter letzt die Troll-ähnlichen Roegadyn.

Habt ihr euch dann für ein Volk entschieden müsst ihr während des Spiel permanent die Frage beantworten: Bin ich ein Krieger oder eher ein Sammler? Ein Magier oder gar ein Handwerker? Innerhalb dieser vier Berufsklassen gibt es etliche tatsächliche Berufe, Handwerke oder Kampfeskünste die ihr erlernen oder spezialisieren könnt. Square sprach gar von der Möglichkeit, sich überhaupt nicht an den Kampfeshandlungen des Spiels beteiligen zu müssen um stattdessen einfach einen Beruf bis zur Meisterklasse hin zu perfektionieren (Was für eine neue und ganz bestimmt noch niemals gescheiterte Idee…).

Das individuelle Aussehen der Charaktere schien den Entwicklern auch besonders wichtig zu sein. Neben einem Emotionssystem welches in Echtzeit die Gesichtszüge eurer Figur prägen soll, kann man sich mit individueller Kleidung oder Rüstung deutlich von der Masse abheben und seine ganz persönlichen Modevorstellungen verwirklichen. Verdienen kann man sich solche Goodies über die sogenannten Gildenfreibriefe. Hierbei handelt es sich um kleine Minimissionen die euch losgelöst von der Hauptstory mit Arbeit versorgen. In unserer Spielprobe mussten wir genau so ein Sidequest lösen indem wir die Ernte eines Bauern vor den furchterregenden Feldhasen (sie hießen nicht wirklich Feldhasen, sahen aber so aus…) beschützen. Innerhalb von 30 Minuten sollten alle Hasen und die anschließend zur Hilfe herbeigeeilten größeren Monster ausgeschaltet werden. Die Herausforderung hielt sich in Grenzen (Auch wenn es tatsächlich Journalistenkollegen neben uns gab, die daran gescheitert sind… Nerds!).

Was wir nur anhand von kurzen Shots erahnen konnten sind die versprochenen riesigen Städte, dynamische Tages und Nachtzeiten sowie Wetterveränderungen.

Und damit ihr auch einen Eindruck von Final Fantasy XIV gewinnen könnt, haben wir für euch einige Gameplay-Videos zusammengetragen!

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