Nicht nur Nintendo hat mit Gewinneinbrüchen zu leben – auch Sony hatte es im ersten Quartal, das am 30. Juni 2009 endete, schwer gehabt.
Insgesamt hatte der Sony Konzern im ersten Quartal einen operativen Verlust von 25.7 Milliarden Yen (180 Millionen Euro) – eine Menge Asche verglichen mit den Profiten von 73.4 Milliarden Yen aus dem Vorjahr. Und auch die Umsätze sanken auf ca. 11.5 Milliarden Euro was 19.2 % entspricht.
Nicht unschuldig daran ist die “Networked Products and Services” Abteilung, die auch Sony PlayStation beheimatet. Die Rückgänge um 37.4 % begründet man auf die Verkaufseinbrüche der Games-Sparte und der VAIO PCs!
In der Games-Sparte konnte einzig die PlayStation 2 als Gewinner hervorgehen – um ganze 100.000 Stk mehr als im Vorjahr (also 1.6 Millionen) konnte Sony hier in die Haushalte bringen. 500.000 Stk weniger PlayStation 3 brachten 1.1 Millionen Konsolen dieses Jahr ins Wohnzimmer und PSP war am schlimmsten betroffen mit 1.3 Millionen verkauften Stk. (verglichen mit den 3.7 Millionen des Vorjahres!).
Heftige Einbrüche wurden auch bei den Software Verkäufen verzeichnet – von 22.8 Millionen auf 14.8 Millionen Stk. für PS3, von 11.8 Millionen auf 8.3 Millionen für PSP und von 19.3 Millionen auf 8.5 Millionen für PlayStation 2.
Trotzdem ist Sony immer noch auf Kurs zu den anvisierten Verlusten von ca. 800 Millionen Euro im gesamten Geschäftsjahr, das Ende März 2010 enden wird.
Quelle: Edge Online





