Let There Be SIMS – Wir haben Die Sims 3 für euch unter die Lupe genommen!


Die Sims 3 – der von Fans lang erwartete Nachfolger von Die Sims 2 wurde kürzlich veröffentlicht und Electronic Arts hat nicht gespart und eine große Launch-Party im Musterhauszentrum, der “Blauen Lagune”, in Vösendorf gegeben.

Was man dort, außer grünem Bier, noch bewundern konnte, erfährt ihr hier.

Doch nun unser Eindruck von Die Sims 3. Die Installation läuft problemlos ab und man ist glücklicherweise nicht mehr auf 4 CD-Roms, die bei Die Sims 2 zum Einsatz kamen, angewiesen. Auch auf lästigen Kopierschutz, der sich tief im System verankert, wurde verzichtet. Lobenswert!

Frisch installiert, fällt unser erster Klick auf den „Sims Launcher“. Was auffällt: Damit startet man zunächst nicht Die Sims 3, sondern bekommt eine Auswahl an Community- Features präsentiert. Man sieht den neuen Sims 3 Store von Electronic Arts, mit deren Hilfe man sich neue Möbel für das Spiel herunterladen kann, oder sieht auch Neu erstellte Möbel von der Community, die ebenfalls zum Download bereitstehen.

Doch nun stürzen wir uns ins Spiel. Nach einem gewohnt amüsanten Ladebildschirm steht uns nichts mehr im Weg und wir können uns ins Spiel stürzen.

Let there be Sims!

Zunächst geht es natürlich darum, einen Sim zu erstellen. Entweder lasst man seiner Fantasie freien lauf, oder versucht so genau wie möglich ein virtuelles Ebenbild von sich zu erstellen. Und in Die Sims 3 ist das sogar recht einfach. Es stehen einem unzählige Anpassungseigenschaften für euren Sim bereit. Die Höhe der Augenbrauen, die Dicke, die Länge… und dies zieht sich bei allen äußerlichen Eigenschaften fort. Alles kann bis ins Detail verändert werden.

Aber auch die inneren Werte zählen und hier dürft ihr 5 von 60 Charaktereigenschaften euren Sim zuordnen. Und die Kleidung der Sims kann man im Dritten Teil auch endlich selbst mit wenigen Klicks auch farblich bis ins kleinste Detail anpassen.

Ist der Sim erstellt, geht es auch schon auf die Suche nach dem passenden Haus. Da man zu Beginn natürlich noch keinen Job und recht wenig Eigenkapital hat, muss erst mal eine einfache Behausung herhalten. Bei Bedarf kann man diese ja auch später noch ausbauen.

Und weil wir gerade beim Ausbauen sind. Als langjähriger Sims-Spieler muss ich ein Lob loswerden. Der Einrichtungsmodus wurde von der Bedienoberfläche komplett überarbeitet. Noch nie war die Bedienung so intuitiv wie in diesem Sims-Teil. Man sucht einen Gegenstand oder auch ein Werkzeug (im Baumodus) und findet es auf Anhieb.

Stichwort Baumodus: Auch hier wurde einiges verbessert. Mal ehrlich: Wie oft wolltet ihr in Die Sims 2 eine diagonale Wand erstellen oder mit wenigen Klicks einen Raum vergrößern. Es war extrem Zeitaufwendig. Allein einen Raum zu vergrößern, hieß damals, Wände einreisen, neue Wände hochziehen und den Raum auch wieder schön abschließen. In die Sims 3 ist es ein Klick auf die Wandmitte, einen beherzten Schups mit der Maus und fertig. Der Raum wurde Ruck Zuck vergrößert.

Und genau so verhält es sich mit dem ganzen Spiel. Sims-Kennern wird alles bekannt vorkommen, aber an wirklich jeder Stelle wurden Verbesserungen vorgenommen mit Liebe zum Detail.

Im Bau- respektive Einrichtungsmodus darf allerdings bemängelt werden, dass es noch recht wenig Möbel gibt. Für eine Non-Plus-Ultra Junggesellen-Bude reicht es natürlich aus, aber kennt man den Vorgänger, vermisst man doch einige Einrichtungsgegenstände, wie z.B. den Whirlpool u.a.. Man darf davon ausgehen, dass uns mit der Zeit weitere Möbel und Kleidernachschub erwarten dürfte. Entweder direkt per Download von EA und/oder als separat erhältliche Disk bzw. Erweiterung.

Hat man sein Haus mit den unzähligen Farb- und Einrichtungskombination endlich fertig gestellt, sollte sich euer Sim um einen Job kümmern. Im optimalen Falle solltet Ihr einen Job annehmen, der auch den Lebensziel eures Sims entspricht. Im gleichen Zug sammelt ihr dabei noch Erfahrungspunkte mit denen ihr euch im Laufe des Spiels kleine Upgrades kaufen könnt. Wie zum Beispiel die „Stahlblase“. Wie der Name schon vermuten lässt, hält es damit euer Sim länger ohne Toilettenbesuch aus.

Habt ihr einen Job gefunden, seit ihr nicht länger zum ewigen warten verdammt, bis euer Sim wieder zurückkommt – Nunja fast nicht ;)
So habt ihr zum Beispiel die Auswahlmöglichkeit, wie euer Sim arbeiten soll. Faulpelz oder Arbeitstier? Ihr habt die Kontrolle darüber. Selbstverständlich ist klar, je tüchtiger euer Sim ist, desto bessere Chancen hat er, befördert zu werden.

Ein Junggeselle auf Brautschau!
Mal ehrlich: Es hat im Vorgänger – Die Sims 2 – genervt, öffentliche Plätze aufzusuchen. Gefühlte alle 2 Minuten musste der Sim auf die Toilette, war Müde, oder hatte Hunger. Da war es beinahe ein Ding der Unmöglichkeit, ungestört mit hübschen Sims zu flirten und seine Herzdame zu gewinnen. Darauf wurde in Die Sims 3 gleich zwei Mal Rücksicht genommen.

Zum einen könnt ihr öffentliche Plätze sowie die Nachbar-Häuser sofort besuchen – ohne Ladezeit oder sonstigen Unannehmlichkeiten. Und zum Zweiten ist euer Sim nun etwas resistenter gegen die alltäglichen Bedürfnisse. Er wird nicht so schnell Müde, muss nicht so oft auf die Toilette – die an öffentlichen Plätzen rar gesät sind – und muss nicht ständig mit Nahrung versorgt werden. Auch hier dürften viele Sims-Fans endlich erleichtert aufatmen und können sich nun zu 100% aufs Flirten konzentrieren ;).

Wer Die Sims 2 mochte, wird Die Sims 3 lieben. Zwar gibt es vor allem bei der Auswahl der Einrichtungen einige Einschränkungen, aber ansonsten wurde der Dritte Teil der „Sims-Saga“ enorm verbessert. Für Kenner dürfte das Interface von Die Sims 3 vertraut aussehen – was es auch ist – aber Electronic Arts hat hier wirklich die Liebe zum Detail entdeckt und unzählige Verbesserungen, die man gar nicht alle aufzählen kann, vorgenommen. Dies wird von den Spielern mit bereits 1,4 Mio. verkaufte Exemplaren belohnt.

Für jeden Sims-Fan und solche, die es noch werden wollen, kann man Die Sims 3 nur empfehlen.

Kommentare

Ein Kommentar zu “Let There Be SIMS – Wir haben Die Sims 3 für euch unter die Lupe genommen!

  1. Curtis Newton am 1. Juli 2009

    Ich konnte einfach nicht mehr weiterlesen, sorry. Bitte die „zahlreichen“ Rechtschreibfehler korrigieren. Der schlimmste ist ja wohl „seid/seit“. Es gibt Korrekturfunktionen, die man nutzen kann, bevor man einen Text online stellt.

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