Internet Boykott in China – da wo der Reis umfällt, aber nicht drüber berichtet werden darf

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Wie wir wissen hat China immer mehr mit Europa gemeinsam, so ist die BRD dem Beispiel Chinas gefolgt und hat unter dem Deckmäntelchen der Bekämpfung der Kinderpornografie ein Gesetz verabschiedet, dass nicht nur KiPo Seiten mit einem Stoppschild verhüllt – löschen ist zu kompliziert für unsere KiPo Experten. Diese Infrastruktur hat nun auch alle CDU/CSU Hinterbänkler auf den Plan gerufen und die schreien nach mehr Jugendschutz und Einsatz des Systems gegen “Killer”spiele und Urheberrechtsverletzungen. Was danach kommt kennt man aus dem Geschichtsunterricht. Doch zurück nach China. Der Künstler, Architekt und Kurator Ai Waiwai ruft seine Landsleute zu einem Internet-Boykott am ersten Juli auf. Alle Bürger sollen das Surfen, lesen und Arbeiten aussetzen und diese Handlung nicht erklären. Grund sind die neuen Computern beigepackte, aber nicht verpflichtend aufzuspielende Software Grüner Damm. Der Grüne Damm soll Seiten blocken die mit Pornografie zu tun haben und ist in der Lage private Informationen zu übermitteln. Also all das was “Stasi” Schäuble und seine Claquere gerne hätten, es aber (noch)nicht so umsetzen können.

[Quelle: Mashable]

Kommentare

Ein Kommentar zu “Internet Boykott in China – da wo der Reis umfällt, aber nicht drüber berichtet werden darf

  1. WAR-STEINER am 24. Juni 2009

    Traurig traurig... Boykottieren wäre was. Sollte Weltweit mal ein Generalstreik geben. Damit manch Politiker mal sieht das die Mehrheit noch lebt und für Ihre Freiheit kämpfen. Mittlerweile drehen ja alle komplett am Rad wenn's um's Thema Internet, Gameindustrie geht. Ich denke das wir das demnächst was China hat Weltweit haben werden. Und dann? Das wird DANN wieder in Geschichtsbüchern zu lesen sein. Traurig traurig..

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