In der Politik setzt es sich erst langsam durch und ist immer wieder Gegenstand hitzigster Diskussionen, bei Nintendos neustem Handheld, dem DSi, ist es schon Realität: Ein Internetfilter der die, zu einem erheblichen Anteil minderjährigen User, vor den schlimmsten Seiten des Internets schützen soll. Nintendo hat die Websecurity-Spezialisten von Astaro angeheuert und in jedes Gerät ein Programm integriert, dass via Proxy alle angewählten Seiten checkt und ungefähr 35 Millionen Webseiten blockt.
In Betrachtung des unermeßlichen Gesamtvolumens des Internets sind diese 35 Millionen Seiten zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber immerhin scheint sich Nintendo der Verantwortung für seine junge Zielgruppe bewusst zu sein. Bevormundet wird übrigens niemand. Der Filter kann abgeschaltet werden.
[Quelle: www.kotaku.com ]
Björn meint: Eine vernünftige Einrichtung, wenn man nur die Eltern umfassend informieren würde, sodass dieses Mittel auch vernünftig genutzt werden kann. Es nützt nichts, wenn die Kinder, angestachelt vom Reiz des Verbotenen, den Filter selbstständig ohne jeden Passwortschutz abschalten. Also Eltern: Informiert euch! Ansonsten ist es natürlich wichtig, dass man zum einen die Blacklist regelmäßig aktualisiert, zum anderen aber auch vernünftig selektiert und nicht in willkürliche Zensur verfällt.
Was ist eure Meinung?






