
Eine der bislang interessantesten Geschichten der GDC ’09 kommt von der Firma Rearden . Diese bringt eine neue Hardware Plattform für Spiele auf den Markt deren Konzept, wenn es funktioniert, ziemlich genial ist.
Sieben Jahre Entwicklungszeit soll es gedauert haben um die OnLive zu bauen. Die Konsole wird einfach an den Fernseher sowie an den heimischen Breitbandzugang angeschlossen und besitzt weder großartige Prozessor- noch Grafikhardware. Alle Daten werden vom Server, zu dem man sich verbindet, berechnet. Das heißt, die Hardware die man zuhause stehen hat, ist eigentlich nur dafür gedacht, dass Daten auf dem TV-Gerät ausgegeben werden. Um immer am aktuellen Stand der Technik zu sein, gibt Rearden an, die Server-Hardware alle sechs Monate aufzurüsten.
Auf der GDC wurde OnLive zum ersten mal vor versammelter Presse gezeigt, das Ergebnis war erstaunlich – sogar Crysis lies sich über eine schnelle Internetverbindung mit einem Ping von 80 ruckelfrei spielen. Mit einer 1,5 Mbit Verbindung soll die Grafik für Wii-Qualität reichen, möchte man in die HD Ära eintauchen sollten es schon 5 Mbit sein.
Das Gerät soll übrigens weniger als eine 250 Euro kosten und ist bis Ende des Jahres in der Betaphase. Spielbar sind derzeit 15 PC oder Mac Titel wie zb. F.E.A.R. 2 oder Burnout Paradise.
[Quelle: VentureBeat ]





