Der Amoklauf von Winnenden: Jenseits von Schuld

Es wirkt so fern, unvorstellbar grotesk, fast wie eine Herr K. Parabel von Bert Brecht. Aber die Tat des 17 jährigen ehemaligen Schülers Tim K. vergangen Mittwoch im idyllischen Winnenden, mitten im deutschen Bundesland Baden Württemberg, nordöstlich von Stuttgart und westlich vom schwäbischen Wald, hat nichts von der belehrenden und unterhaltsamen Distanz eines literarischen Kulturguts, es ist unfassbare Realität. Unfassbar, weil wir sie nicht nachvollziehen können, nicht verstehen. Es ist wie ein gesellschaftlicher Mechanismus den wir weder kontrollieren noch vorhersehen konnten. Sie führt uns auf die denkbar grausamste Weise die eigene Hilflosigkeit vor Augen. Seit in den frühen 60er Jahren in Köln zum ersten Mal ein Mensch eine Schule betrat und scheinbar wahllos Schüler wie Lehrer tötete, begleiten uns Amokläufe wie ein Phänomen. Ob in Deutschland, Amerika, der Schweiz, Finnland, Brasilien, Japan, Panama, von überall auf der Welt erreichen uns seit dem in unregelmäßigen Abständen die Nachrichten von brutalen Tötungsserien, meist mit anschließendem Suizid. Und jedes Mal hinterlassen die Amokläufer ein bizarres Szenario. Ermittler, Medien aber auch wildfremde Menschen wirken fast schon aktionistisch in ihrem Versuch irgendetwas zu unternehmen. Alles, nur nicht gar nichts machen. Man kann, will und darf auch unter gar keinen Umständen akzeptieren das in einer offenen Gesellschaft derartige Ausbrüche einfach von Zeit zu Zeit geschehen. Dabei sucht man verzweifelt nach Motiven, nach Schuldigen, nach irgendeinem Grund um die Erklärungslücke zu schließen, um eine irgendwie geartete Ordnung in das furchtbare Chaos zu bringen.

Mobbing und Depressionen

Im Fall von Tim K. zeichnet sich bei diesen Versuchen inzwischen ein deutliches Bild ab. Von seinen Mitschülern wird er als unauffällig beschrieben, ein schweigsamer Typ ohne echte Freunde. Kaum einer spricht aus, was das Gewissen Aller belastet. Tim K. war wahrscheinlich ein Mobbingopfer. Einer wie es ihn in jeder Stadt, an jeder Schule auf der Welt gibt. Nur das er aus dem Muster ausgebrochen ist. Kann man deswegen die Mitschüler beschuldigen? Tim war auch depressiv und unterzog sich einer stationären psychotherapeutischen Behandlung. Die nachfolgende ambulante Sitzungstherapie brach er ab. Hätten seine Therapeuten nicht feststellen können welches Gefahrenpotential in dem jungen Mann steckte? Ein anderer Ansatzpunkt ist die angebliche Ankündigung seiner Tat in einem Internetforum. Völlig überhastet stürzte man sich auf dieses Gerücht und verkaufte es als bewiesene Tatsache in der Hoffnung, hier eine konkrete Schuldzuweisung machen zu können. Wie sich herausstellte handelte es sich bei dem Posting aber vermutlich um eine Fälschung.

Vater besaß ganzes Waffenarsenal

Intensiv gehen die Ermittler auch dem familiären Umfeld von Tim K. auf den Grund. Anklagend berichtet man über das große Waffenrepertoire des Vaters, der in einem Safe mehrere tausend Schuss an Munition verwahrte. Inzwischen prüft man den möglichen Tatbestand der fahrlässigen Tötung und ermittelt in diesem Zug gegen den Vater, langjähriges Mitglied in einem Schützenverein. Die unzureichende Sicherheitsverwahrung seiner Waffensammlung, sein Sohn kannte möglicherweise die Kombination des Safes, könnte dem Waffenliebhaber zum Verhängnis werden. Die Eltern haben den Heimatort inzwischen verlassen. Auf Anfrage gaben sie erschüttert zu, dass sie ihrem Sohn diese Tat einfach nicht zugetraut hätten. Natürlich haben sie das nicht, niemand hat das. Nicht die Mitschüler oder Lehrer, nicht die Therapeuten, auch nicht sein ehemaliger Tischtennistrainer mit dem Tim K. engeren Kontakt hatte und unter dem er sogar einige Preise bei Jugendturnieren gewinnen konnte.

Tim K. besaß Counterstrike

Ohne jeden Zynismus erkennt man, dass fast schon mechanisch auch bei dieser Tat die Diskussion um Killerspiele wiederbelebt wird. So fanden die Ermittler bei der Hausdurchsuchung im Zimmer von Tim K. neben diversen Filmen aus dem pornografischen und dem Horror Genre auch eine Version von Counterstrike. Hochrangige Politiker in Deutschland nahmen diesen Fund direkt zum Anlass um sich zu gewagten Thesen hinreißen zu lassen. Der bloße Besitz des Spiels ist hier für manche Wortführer scheinbar ausreichend um eine “intensive Beschäftigung mit Killerspielen” zu attestieren. Die Forderungen nach einer rigoroseren Gesetzeslage, die nicht nur den Vertrieb, sondern sogar die Herstellung von Killerspielen unter Strafe stellt, werden wieder lauter. Es scheint fast so, als wäre man dankbar dafür, endlich eine möglichst abstrakte und wirksame Anlaufstelle für Schuldzuweisungen gefunden zu haben. Das klingt vorwurfsvoll, aber die andere Variante wäre noch viel schlimmer. Die Variante, in der man dankbar dafür wäre, endlich wieder eine Tat zu haben die man in die Debatte gegen die geschasste Videospielindustrie einführen kann. Denn eines kann man mit Sicherheit sagen: Fundiert oder vernünftig ist diese neuerliche Debatte auf gar keinen Fall.

Die Frage nach der Schuld

Die Tat von Tim K. löst bei uns allen pure Fassungslosigkeit aus. Um dieser entrinnen zu können suchen wir verzweifelt nach einem Ventil, einem Anlaufpunkt um unser Gewissen zu beruhigen damit wir sagen können: Diese Tat geschah nicht willkürlich, sondern aufgrund der Schuld dieser Person oder Institution. Deswegen versuchen wir einer Hexenjagd gleichkommend Mitschüler, Therapeuten, Eltern oder eben Videospiele an den Pranger zu stellen. Dabei kommen wir in die groteske Situation, dass Tim K. inzwischen eher als das Opfer in dieser grausamen Geschichte verkauft wird. Aber die nüchterne Wahrheit ist doch die: Eine Lebensgeschichte wie die von Tim K. gibt es millionenfach auf der Welt. Überall finden sich Mobbingopfer, junge Menschen die von ihrem Umfeld nicht respektiert werden, Menschen die mit ihrer Art unzugänglich, gar unsympathisch wirken und deswegen nur am Rand von sozialen Netzen akzeptiert werden. Aber Tim K. brach im Gegensatz zu den Millionen anderen Menschen mit dem gleichen Schicksal aus diesem Kreis aus. Er plante bei vollem Bewusstsein und mit voller Absicht ein grausames Massaker und scheute nicht davor, dieses auch in die Realität umzusetzen. Tim K. ist in Wahrheit nicht mehr als ein grausamer, verabscheuenswürdiger Massenmörder der zudem auch noch zu feige war, sich seiner Verantwortung zu stellen indem er sich selbst richtete. Jede andere These entbehrt im Moment jeglicher Grundlage und stellt aufgrund ihrer aktionistischen Natur eher eine Verhöhnung der Opfer und ihrer Angehörigen dar. Wir können zwar Begleitumstände feststellen, aber die Schuld liegt einzig und allein bei dem 17 jährigen Tim der nicht in der Lage war, die ganz natürlichen und alltäglichen Begebenheiten in unserer Gesellschaft zu verarbeiten.

Die berechtigte Frage nach der Prävention

Befreit vom Zwang eine Schuldzuweisung machen zu wollen, muss man natürlich darüber reden, ob man in der Lage ist, derartige Massaker zukünftig zu verhindern. In diesem Zug ist es auch ein absolut berechtigter Gedanke die abartige Berichterstattung in den Medien zu kritisieren. Der Voyeurismus der dort betrieben wird indem man wildfremde Menschen die aus unerklärlichen Gründen weinend vor die Kameras getrieben werden, die Intensität mit der man diese Tat würdigt, glorifiziert den Amoklauf auf eine Art und Weise, dass man damit rechnen muss, in absehbarer Zeit die ersten Trittbrettfahrer erleben zu müssen. Nach dem Amoklauf 2002 in Erfurt ist Robert Steinhäuser zu einer bizarren Art einer berüchtigten Medienlegende gemacht worden. Die Botschaft an jeden Teenager mit Minderwertigkeitskomplexen ist eindeutig: Begehe einen Massenmord und du kannst die quälende Bedeutungslosigkeit endlich verlassen.

Andere Ansätze führen zu Sicherheitsmaßnahmen. Man dürfe nicht mehr ohne weiteres in eine Schule spazieren können. Man kann sich des Eindrucks einer gewissen Augenwischerei nicht erwehren. Wenn jemand, aus welchen Gründen auch immer, beschließt, einen Amoklauf zu begehen, dann wird er einen Weg dazu finden. Also muss man früher ansetzen, bei der Entstehung des Plans. Doch ist die Büchse der Pandora hier nicht schon lange geöffnet? Inzwischen weiß man, exzessive Gewalt verhilft zu einer gewissen Bedeutung. Es geht nur noch um die Frage nach einem Modell der Gewalt. Aber derartige Modelle gibt es überall, nicht nur in Videospielen. Die Nachrichten, der Wehrdienst, ja selbst Grimms Märchen sind von Gewalt durchzogen. Man kann sich ihrer in unserer Gesellschaft nicht mehr entziehen. Wer ein Modell der Gewalt suchen will, der findet auch eines, ganz egal ob er eine verstaubte Version von Counterstrike irgendwo tief in seiner Schublade besitzt oder nicht.

Probleme im Kern lösen

Die einzig zuverlässige Lösung ist die Prävention am Menschen. Der Waffenschrank des Vaters, das Mobbing der Mitschüler und das Counterstrike in der Schublade sind alles nur Variablen. Eine derartige Tat geschieht mit ihnen oder eben mit anderen Elementen der Begleitumstände. Der einzige feste Ansatzpunkt ist die kranke Persönlichkeit des Täters. Nur wenn man dort versucht, Strategien zur Vermeidung solcher Greueltaten zu finden, hat man eine realistische Chance um dieses “Phänomen” am Auftreten zu hindern. Aber unter Milliarden Menschen gibt es nur eine handvoll schwarze Schafe die ohne Vorwarnung förmlich explodieren. Wie kann man herausfiltern wen man gezielt behandeln muss oder nicht? An diesem Punkt wäre die Wissenschaft gefordert zuverlässige Profile zu erstellen. Die Feststellung, dass die meisten Killer auch Gewaltvideospiele gespielt haben ist dabei kein ausreichendes Kriterium. Wenn man betrachtet, wie viele Menschen solche Spiele besitzen könnte man überspitzt genauso gut sagen: Jeder Killer hat einen Pullover getragen. Sollen wir deswegen jetzt die Textilbranche verteufeln? Natürlich nicht.

Man kann nur feststellen, dass eine vernünftige Diskussion und der Weg zu einer wirksamen Lösung des Problems Lichtjahre entfernt scheinen. So bleibt einem zunächst nicht mehr als das lähmende Gefühl der Fassungslosigkeit die in dieser Sache allgegenwärtig erscheint. Und natürlich bleibt das unendliche Mitleid mit den Angehörigen der Opfer bestehen. Denn bei jeder Diskussion um die Prävention oder Schuld darf man eines nicht vergessen. Die Eltern oder Angehörigen von 16 Menschen haben geliebte Mitmenschen verloren. Keine Maßnahme und keine Vernunft wird diese schreckliche Tatsache umkehren können.

Kommentare

14 Kommentare zu “Der Amoklauf von Winnenden: Jenseits von Schuld

  1. wazi am 14. März 2009

    Ein wirklich guter Artikel! In Österreich überlegt man nun auch schon solche Videospiele zu verbieten. Ich hoff mal, dass die Politiker endlich aufwachen und nicht alles auf Videospiele, oder Filme schieben. Leute, die in den 80-igern aufgewachsen sind, haben ebenfalls schon Videspiele gespielt und keiner ist damals ausgetickt. Also muss etwas anderes der Auslöser dafür sein. Haben wir nicht alle damals bereits Mortal Kombat gespielt, oder Wolfenstein 3D?

  2. Akerma am 14. März 2009

    Leider neigen Politiker zu Populismus.Gerade diese einfachen Antworten wie "Es waren die Killerspiele." befrieden die Seelen der Menschen, da sie sehr einfach zu verstehen sind.Dennoch sind die Auslöser solcher Taten viel mannigfaltiger.Statt über Verbote nachzudenken sollten Fördermaßnahmen ergiffen werden.Diese Forderung verhalt aber ungehört in einer Welt in der Politiker nur auf Umfrageergebnisse schielen lässt sich das Thema Killerspiel natürlich prima ausschlachten. Dies hat der Artikel gut rübergebracht.

  3. Linda am 14. März 2009

    Wir sind Eltern von 3 gr. Söhnen und haben “viel” erlebt. Waffen gehören nicht in Wohnräume u./o. Wohnhäuser, NUR in Vereinsräume. Die Gesetzgeber sollen sich ihrer Verantwortung stellen. Die “Ursachen” stehen nicht an 1. Stelle. LG

  4. Clemens am 14. März 2009

    das in meinen augen traurige an der ganzen sache (natürlich abgesehen von der tragik des amoklaufes selbst) ist die ohnmacht der politik (jetzt wirds mit den killerspielen wieder interessant) und auch der medien. die heuchelei der medien und gleichzeitig deren suche nach der nächsten reißerischen schlagzeile. diese verurteilen natürlich den amoklauf, verdingen aber mit der jeweils noch drastischeren berichterstattung ihr liebes geld. noch kranker dann wenn es darum geht wie der spiegel das dann auch noch als user "amoklauf" gleichsam live zu twittern. hauptsache man hat die news als erster.... um der ohnmacht den spiegel vorzuhalten, muss man auf die humoristische art (auch wenn es hart klingt) wechseln. und man muss kein zyniker sein um bei ahoi polloi die kritik an der berichterstattung herauszulesen. wir dürfen uns nun nicht der grausamkeit der tat hingeben und nun restriktionen der regierung(en) (die natürlich versuchen werden einmal mehr unsere freiheit einzuschränken) hinnehmen. auch die medien sollte die causa differenzierter betrachten und nicht nun wiedereinmal geschlossen counterstrike und dem gefährlichen internet (was sie ja selbst für ihre reißerische berichterstattung nutzen) die schuld zuweisen. wir zocker werden dann erneut alle quasikriminalisiert. hoi polloi cartoon zum amoklauf (klingt hart, ich weiß) und titanic news findet ihr hier http://tinyurl.com/ak9xya (eigenwerbung ich weiß)

  5. Clemens am 14. März 2009

    sorry fehler: statt diffiziler gehört natürllich differenzierter (vllt kann das ein mod ausbessern)

  6. wazi am 14. März 2009

    Ob Waffen nun in einen Haushalt gehören, oder nicht, soll jeder selbst entscheiden. Aber wenn Kinder im Haushalt leben, dann gehören diese so aufgewahrt, dass Kinder nicht dran kommen! Sportschießen kann auch Spaß machen. Allerdings sollte man sein Kind nicht mitnehmen, wenn es ohnehin schon in psychischer Behandlung ist. Grad in der heutigen Zeit legen sich mehr und mehr Personen Waffen zu, damit sie ihr Gut, oder Leben schützen können. Bei der heutigen Kriminalität und Brutalität kann ich alle Leute verstehen, die sich selbst schützen wollen.

  7. Hamish am 14. März 2009

    Waffen als Selbstschutz ist leider nur eine Sicherheitsillusion, der sich viele hingeben. Fakt ist, dass nicht sicher ist und auch durch Wafffen macht man nicht sicherer. Die Angstmachen erleben in Europa gerade ein fantastisches Comeback und mich würde es nicht wundern, wenn wir nicht bals US Verhältnisse haben etc. Wie dem auch sein ist die Diskussion in Deutschland zu Zeit recht ausgeglichen, auch wenn die Spiele präsent sind. Doch in vielen TV Runden sind Games eher Randerscheinung und die Tendenz geht eher in Richtung Schulmobbing und fehlende soziale Strukturen. Sporschiessen kann Spass machen, aber eine Beratta, so wie sie benutzt wurde hat nichts mit eine Sportschützenwaffe gemein, denn es waren keinerlei Sportumbauten vorgenommen worden. Auch wurde sie im Haus eher als Gebrauchswaffen angesehen und Gebrauchswaffen benutzt man um Menschen zu verletzten oder zu töten. In der BRD liegen Präventionsprogramme auf Eis, weil kein Geld vorhanden ist. Wenn eine Bank jedoch sich verspekuliert – wobei genau diese vor kurzen noch aus der BRD abgewandert ist um Steuern zu sparen – dann wird nach dem Staat geschrien und genau dieser schafft es EINER Bank mehr Geld zur Verfügung zu stellen, als die BRD als GESAMTEN Bildungsetat hat, dann stimmt etwas an der Wahrnehmung der Jungend nicht. Und was ist einfacher, als eine Gemeinschaft verantwortlich zu machen, die keine bzw. nur eine kleine Lobby hat? Es ist doch nur Recht und billig, nicht an die Volksdroge Alkohol zu gehen. Auch ist der Zusammenhang von Racinggames und Autounfällen nie auch nur Ansatzweise aufgetaucht. Gerne Verschwiegen wird auch der Zusammenhang von Antidepressiva und Amokläufen, denn da ist die Pharmalobby zu mächtig. Ein Verbot wird nichts bringen, aber im Superwahljahr 2009 ist in der BRD alles möglich.

  8. Linda am 14. März 2009

    Kopiert: Ob Waffen nun in einen Haushalt gehören, oder nicht, soll jeder selbst entscheiden. Aber wenn Kinder im Haushalt leben, dann gehören diese so aufgewahrt, dass Kinder nicht dran kommen! Unsere Söhne haben JEDES Süssfach gefunden, auch die Geschenke. Was sie nicht "durften", wollten sie gerade. Ein Zahlenschloss erforschte einer. Ein Sohn war spielesüchtig und aggressiv(er). Wir mussten uns vom Jugendamt helfen lassen. Das würde den Leuten auf den Dörfern peinlich sein... LG

  9. Clemens am 14. März 2009

    waffenschrenk mit süssfach vergleichen? waffen gehören nicht in ein schränkchen evtl mit nem 3 stelligen schlösschen. waffen gehören in einen tresor mit mind 8 stellen (gibts in baumärkten für wenig geld) abgesichert oder gleich mit fingerabdruckscanner. am besten wären waffen glich beim schützenverein in dort verbauten tresoren verwahrt (kosten einen feuchten furz). aber nicht zu hause. hauptsache der mob hat wieder ein opfer und kriminalisiert zocker.

  10. nachgeblogt.de am 14. März 2009

    nachgeblogt.de Dort ist ein ganz frisches Interview mit dem Betreiber der Seite krautchan.net "Tsaryu"

  11. Wolfgang am 14. März 2009

    Bravo Björn. Guter Artikel :) ...trauriger Hintergrund :(

  12. Amok am 15. März 2009

    "Die Variante, in der man dankbar dafür wäre, endlich wieder eine Tat zu haben die man in die Debatte gegen die geschasste Videospielindustrie einführen kann." Es kommt halt bei einer bestimmten Zielgruppe (ältere und wenig gebildete Wähler) gut an auf den "Killerspielen" rumzuhacken. Das nutzen einige Politiker aus. Thema Schäuble: Ich denke der gute Mann müsste selber mal in psychologische Behandlung, man könnte, durch sein Verhalten und seinen Aussagen bedingt, vermuten dass er seit dem Attentat das die kranke Frau damals auf ihn verrichtet hat, irgendwie einen Sicherheitswahn bekommen hat.

  13. Godwi am 15. März 2009

    Guter Beitrag. Auch ich bin der Meinung, dass das eigentliche Problem der Besitz von Waffen ist. Warum sind Schützenvereine überhaupt erlaubt? Und wenn sie erlaubt sind, weshalb dürfen ihre Mitglieder dann Waffen besitzen, die sie für die Ausübung ihres "Sports" nicht einmal gebrauchen können? Godwi Mehr zum Thema: http://tonwertkorrekturen.wordpress.com/2009/03/12/winnenden/ und http://tonwertkorrekturen.wordpress.com/2009/03/13/ermittlungspannen/

  14. wazi am 16. März 2009

    Also ich glaub auch nicht, dass die Waffe im Haus wirklich gemeldet war, oder? Weiß darüber jemand etwas? Auf der anderen Seite... war auch schon ein paar Mal auf so einem Schießstand und hab nicht schlecht gestaunt, als da jemand plötzlich mit einer handelsüblichen Magnum geballert hat. Selbst geschossen hab ich allerdings nicht. Hat mir beim Bundesheer schon nichts gegeben.

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