Status
Wenn ihr die Software installiert habt, solltet ihr diese gleich starten, wenn es die Software nicht schon automatisch getan hat. Ihr solltet jetzt ein solches Bild vor euch haben.

Wenn eure PS3 zufällig schon eingeschaltet ist, erkennt PS3 Media Server diese automatisch und zeigt in diesem Fenster eure PS3 an. Ich hatte die PS3 zu diesem Zeitpunkt ausgeschaltet. Deshalb das etwas aufdringlich wirkende rote X.
Traces
Im nächsten Tab werden alle Aktionen aufgelistet, die seit dem Start der Software aufgeführt worden sind. Dies kann Vorteile haben, wenn man einen Fehler finden möchte, oder wenn man mit den Transcodingmethoden herumspielt. Nicht unbedingt interessant für jeden, aber eine Erwähnung wert.

General Configuration
Unter dem Tab General Configuration werden kleinere Grundlegende Einstellungen gemacht. Hier gibt es aber schon einige praktische Einstellungen zu machen. Bei der Sprache werdet ihr Deutsch vergeblich suchen! Aber wer braucht schon Deutsch? Ein Häkchen bei Start Minimized zwingt die Software das Fenster beim Start geschlossen zu halten, wenn es startet – ganz praktisch eigentlich.
Dann gibt es noch die Möglichkeit, die Software als Windows Service zu installieren. Das heißt, dass die Software beim Starten von Windows automatisch im Hintergrund gestartet wird. Das kann ich empfehlen, wenn man die Software oft benutzt oder vielleicht sogar eine Wake on Lan-Funktion verwendet, was ich auch gerne mache. Die Network- und die PS3-Settings brauchen nicht weiter beachtet werden.

Navigation/Share Settings
Jetzt kommt der wichtigste Tab. Unter Navigation /Share Settings werden unten die Freigaben gemacht. Einfach auf das grüne Plus drücken und einen Ordner auswählen der Medien enthällt. Später auf der PS3, kann man dann auch die Unterordner auswählen.
Zusätzlich zu den Freigaben gibt es hier noch einige nützliche Einstellungsmöglichkeiten.
Thumbnails generation: Hier stellt ihr ein, ob und wo im Film ein Thumbnail als Vorschaubild erstellt werden soll. Default ist bei Sekunde 1. Hier könnt ihr einstellen was ihr wollt. Wenn ihr die Thumbnail generation ausschaltet, werden die Standard Icons der PS3 verwendet.
Browse .RAR/.ZIP/.CBR archives: Hier kann man einstellen, ob man auch in den genannten Archiven browsen kann. Ist nicht wirklich notwendig.
Enable the media library: Hier wird eine Medienbibliothek angelegt. Das ist gar nicht mein Ding und ich hab es auch nicht getestet!
Hide #Video Settings’ Folder: Wenn ihr die Streamingfunktion schon verwendet habt, werdet ihr wissen was damit gemeint ist. Es gibt für die Software eine Remote Funktion, mit der ihr die Transcoding Einstellungen und Videoeinstellungen direkt von eurer PS3 aus steuern könnt. Ein ganz klasse Feature. Deshalb das Häkchen einfach weg lassen.
Hide file extensions: Der gleiche Schrott wie beim Windows Explorer! Wollt ihr wirklich nicht sehen, um welches File es sich handelt?
Hide Transcoding engine Names: Versteckt den Namen der Transcoding engine, der sonst hinter dem Filenamen steht. Ist Geschmackssache!

Transcoding Settings
Jetzt ja nicht den Überblick verlieren! Der Nächste Tab ist an der Reihe – Transcoding Settings.
Auf den ersten Blick sieht es nach sehr viel aus, aber eigentlich gibt’s hier nicht viel zu tun, wenn man sich damit nicht weiter beschäftigen will. Unter General Settings wird eingestellt, wie viel Arbeitsspeicher für den Transcodingbuffer zur Verfügung gestellt wird. Außerdem kann man auswählen, wie viele der Cores bei Multicore Rechnern für das Transcoding von H264 HD Dateien verwendet werden.
Unter Audio Settings kann man zwischen Stereo und 5.1 Streaming wählen. Außerdem kann noch die Bitrate für den AC3 Sound eingestellt werden. Hier sollte man erst den Standardwert beibehalten und sich dann vielleicht an die höchstmögliche Bitrate herantasten; muss aber nicht sein.
Bei den Video Quality Settings kann man die maximale Bitrate für den Videostream einstellen. Außerdem gibt es noch eine Einstellmöglichkeit für die gestreamte Videoqualität, die von einer nahezu verlustfreihen Übertragung bis zu einer niedrigen Qualität für ältere CPUs reicht. Hier sollte ihr unbedingt beachten, dass euer Netzwerk Grenzen hat!
Zu guter letzt gibt es noch Einstellungsmöglichkeiten, um bestimmte Dateitypen grundsätzlich transcoden zu lassen. Wenn man ganz unten das Häkchen bei Definately disable subtitles anklickt, dann könnt ihr sicher sein, dass ihr keinen Untertitel im Film habt.

MEncoder/ TsMuxer
Jetzt haben wir noch ein paar Einstellungen für die Transcoding Engines, worauf ich aber nicht mehr so genau eingehen möchte, da diese Einstellungen sehr speziell sind und sich von Fall zu Fall unterschiedlich bemerkbar machen. Eine nützliche Einstellung beim Encoder ist die Nutzung von mehreren Cores. Dieses Feature ist noch in der Erprobungsphase, kann aber eine echte Leistungssteigerung bringen. Solltet ihr merken, dass ihr beim Streamen öfter ein Sync Problem habt, das sich auch nicht durch einen Neustart beheben lässt, könntet ihr die Funktion A/V sync alternative method ausschalten. Dadurch wird das Problem in der Regel behoben.

Ich hoffe ich konnte euch helfen und wünsche euch viel Spaß beim Streamen!
Weitere Artikel und Tutorials stehen für euch unter folgenden Links bereit:
Festplattenaustausch bei der PlayStation 3.
Was sind Surroundsysteme?
Aufstellung eines Surroundsystems
Setup eines Surroundsystems
Yellow Dog Linux auf der PS3
Ubuntu auf der PS3






