Es ist wohl jedem bekannt, dass ausser Nintendo jeder Hardware Hersteller beim Verkauf der Konsolen selbst Geld verliert.
Einer der Gründe, weshalb Sony die PLAYSTATION 3 zum Launch im Preis so hoch angesiedelt hatte, waren die extrem teuren Herstellungskosten der Blauen Laser-Dioden, die für die Blu-Ray Laufwerke notwendig waren.
Sobald die einzelnen Teile einer Konsole in die Massenproduktion übergehen, sinken auch die Kosten und so hat es Sony lt. einem aktuellen BusinessWeek Report geschafft, die Kosten einer PS3 Konsole auf mittlerweile 448.73 US Dollar zu senken – immer noch zu viel, um Geld damit zu verdienen der der aktuelle Preis bei 399 Dollar liegt.
Im Jahr 2006 waren diese Zahlen noch bei 840 Dollar für die 60GB und 805 Dollar für die 20 GB Variante und damals war der Preis 599 bzs. 499 Dollar.
Lt. iSuppli, die die o.a. Zahlen errechneten, wird Sony jedoch im nächsten Jahr einen Break Even schaffen. Einer der Gründe war natürlich das Wegfallen von Chips, die für die Abwärtskompatibilität zu PS2 sorgten. Aber auch der Massenabsatz hilft hier gründlich mit.
Ursprünglich bestand eine PS3 zum Launch aus 4.048 Einzelteilen und die spitzfindigen Hardware Techniker bei Sony haben es mittlerweile geschafft, die Anzahl auf 2.820 zu senken. Auch der Cell Prozessor, der für die Rechenpower der PS3 verantwortlich ist, ist derzeit bei 46 Dollar. Knapp die Hälfte der 89 Dollar die er zu Beginn gekostet hat. Ein weiterer extremer Sparfaktor ist der Grafik Chip von Nvidia der zum Launch noch 129 Dollar in der Herstellung kostete und jetzt mit 59 Dollar zu Buche schlägt.
Alles in allem gute Aussichten für das schwarze Rechenmonster von Sony. Wir sind jedenfalls gespannt, obs günstig genug wird, um auch dem Konsumenten einen besseren Preis bieten zu können!
Quelle: Edge Online





