LEGO, eigentlich kennt das Spielzeug jeder aus den eigenen Kindertagen und fast jeder verbindet fantastische Abenteuer mit diesem Spielzeug. Der Erfolgsweg des in Dänemark entwickelten Spielzeugs begann 1932. Ole Kirk Christiansen, seines Zeichens Tischlermeister, gründete die Firma und wollte Holzspielzeug herstellen. 1934 erfand er den Markennamen Lego was sich von "leg godt" ableitet, was einfach nur "spiel gut" auf deutsch heißt. 1949 wurden dann die ersten Steine aus Kunststoff gefertigt und waren den heutigen Basis-Steinen schon sehr ähnlich – wiesen sie auch schon die Noppen auf der Oberseite auf. 1949 wurde das Kupplungsprinzip dann zum Patent angemeldet und dieses lief 1988 aus, was dann auch in einen Patentstreit mündete, weil andere Firmen an dem Lego Erfolg teilhaben wollten.
Die Steine werden seit 1963 aus ABS Kunststoff hergestellt und haben eine Fertigungstoleranz von nur 2 Micrometern. Die Herstellung der Pressformen ist Firmengeheimnis und kostet einiges an Geld – Präzision ist teuer. Damit andere Hersteller nicht an alte Pressformen gelangen können lies die Firmenleitung von Lego sich etwas besonderes einfallen und vergoss die nicht mehr benötigten Pressformen in Gebäudefundamente. Aber auch die Zeit geht nicht spurlos an der Firma vorbei. So wird in der Fabrik in Günzburg Makrolon verarbeitet, ein wesentlich teurerer Kunststoff, dem allerdings bessere Bioeigenschaften zugeschrieben werden.
Für viele wurde es aber erst interessant, als die Minifigs 1978 das Licht der Welt erblickten. Lego weitete die Produktion auf verschiedene Themenbereiche aus, der das System weg von "Kinderspielzeug" bringen sollte – Lego Technik etc.
2003 brachen dann die Gewinne der Firma weg, was unter anderem an den, zuerst erfolgreichen, Star Wars und Harry Potter Themen Packs lag. Als Rettung erwies sich die Lego Serie Bionicle, welche in den USA zu den meistverkauftesten Weihnachtsgeschenken zählten.
Mindstorms
Die Lego Mindstormsserie ist eine der mutigsten und erfolgreichsten in der Geschichte von Lego. Zusammen mit dem MIT – Massachusetts Institute of Technology – entwickelt und nicht nur für den Lehrbetrieb geplanten System, welches es möglich machte mit Sensoren, einem zentralen Steuer CPU und Motoren Roboter zu bauen und zu programmieren. Die Programmierung wurde in erster Generation per IR Signal vom Computer zum CPU gesandt und später auch per Bluetooth.
Das Thema ist allerdings so komplex, dass es den Rahmen sprengen würde und jeden, den Mindstorms interessiert, der kann sich hier weitergehend informieren.
Brickfilms
Die Idee mit Lego Figuren Filme per Stop Motion herzustellen kam in den Köpfen einiger "Verrückter " Lego Fans schon lange auf. Es ging sogar soweit, dass es ein Steven Spielberg Movie Maker Set herausgebracht wurde, welches eine Webcam und die Software zum Filmeherstellen und natürlich ein Filmset enthielt. Was alles möglich ist mit den, immer noch aktuellen, Brickfilms seht ihr hier
Brick Brothers
Dieser Blog beschäftigt sich mit dem Modellbau auf Basis der Lego Steine. Alles ist erlaubt und alles ist erwünscht und die Modelle reichen von extrem genial bis hin zu fantastisch minimal. Kategorien, die ich Euch mal ans Herz legen möchte Steampunk , Star Wars und Microscale . Eigentlich gibt es dazu auch nicht mehr viel zu sagen, ausser das die Modelle so fantastisch sind, dass es einem in den Augen weh tut und sich die Frage stellt….WTF?
Videogames
Zu den Lego Videogames muss ich nicht mehr viel schreiben. Lizenzen wie Star Wars und Indiana Jones wurden, mit einer gehörigen Portion Humor, versoftet und als nächstes steh Lego Batman ins Haus und ich gehe von einem weiteren Knallergame aus.
Doch auch Lego hat eine Freeware im Programm und mit dieser ist es möglich, virtuelle Lego Modelle zu bauen und diese dann hochzuladen und zu kaufen. Sogar eine eigene Bauanleitung kann man sich erstellen. Der Lego Digital Designer ist bedienfreundlich und wirklich klasse. Allerdings kommt nicht die gleiche Stimmung auf wie echte Steine in der Hand zu haben und diese zu drehen wenden und aneinander zu montieren.





