Rockband – Mosh

Wer wollte nicht schon immer im Rampenlicht auf einer Bühne stehen. Nicht als BlingBling behangener HipHop Gangsta oder zuckender Techno DJ. Nein, als echter Rocker. Das Gefühl von Benzin im Blut und langen, schwitzigen Haaren, die wild durch die Gegen fliegen. Mit Songs, die von den Göttern des Metal erschaffen wurden oder zu Hymnen, die in der tiefsten Hölle Satans das erste mal gespielt wurden.

Man möchte sich fühlen wie die Ramones

Tools of the Trade
Rockband beinhaltet die Möglichkeit einen Gitarristen, einen Sänger, einen Drummer und einen
Basser zu spielen und wenn man genug Freunde – und Geld – zur Verfügung hat, dann spielen auch
alle zusammen in der Rockband. Highlight des Games sind die Spezialcontroller, welche aus
Gitarre, Mikrofon und Drumkit bestehen. Die Gitarren/Bass-Controller haben fünf farbig markierte
Tasten oben am Hals und ebensolche farbig markierten Tasten unten am Hals – diese werden zum
schnellen Shredden benutzt, haben ansonsten die gleiche Funktionalität wie die oben angebrachten
Tasten. Zum „anschlagen“ gibt es einen Schalter, der sich hoch bzw. runter drücken lässt und so
den Seitenanschlag simuliert. Um so einen Ton zu treffen muss also die Taste und der Anschlag
betätigt werden. Das Drumkit besteht aus vier farbigen Pads und einem Fußschalter. Die Spielweise
ist ähnlich. Auf die farbigen Pads schlägt man auf den Fußschalter tritt man. Wie das Micro zu
bedienen ist sollte jedem klar sein. Doch woher weiß der Spieler nun wann er was machen muss?

Ein Video sagt mehr als tausend Worte:

WTF?
Sind alle Rollen verteilt, dann muss jeder Spieler seinen Einsatz auch visuell angezeigt bekommen.
Den Großteil des Bildschirms füllen die drei Balken für Gitarre, Schlagzeug und Bass. Hier laufen –
wie bei Guitar Hero auch – die Einsätze von oben nach unten in Form von farbigen „Noten“
herunter. Die Spieler – außer der Sänger – müssen nun die korrekten Anschläge bzw. Schläge auf
das Drum schaffen, damit die Note korrekt gespielt wird und kein knarzieger Fehlton produziert
wird. Die Anzeige für den Sänger ist über dem Instrumentenbereich angeordnet und hier läuft von
rechts nach links der Text und die Tonhöhe über den Bildschirm. Auch hier ist Einsatz und das
treffen der Töne wichtig, damit der gespielte Song ein Erfolg wird.
Um bei Neueinsteigern keinen Frust aufkommen zu lassen gibt es unterschiedliche
Schwierigkeitsstufen. Muss man sich im leichten Modus gerade mal um drei Tasten/Pads, bei einem
gemächlichen Tempo kümmern; so werden bei höchster Schwierigkeit stufe alle fünf Tasten bei
einem sehr schnellen Tempo benötigt.

Hier mal zur Demonstration ein Video für den Gitarrenpart….allerdings nicht auf der einfachen Schweirigkeit :-)

Let´s Rock
Das hört sich nun alles ziemlich komplex an, doch wenn man erstmal die Augen-Hand-
Koordination ein wenig raus hat, dann fühlt man sich wie Steve Vai, Dave Lombardo oder Les
Claypool. Der Spassfaktor des Games ist immens hoch und die Songauswahl beinhaltet insgesamt
58 Songs und dort sind echte Granaten wie Dani California von den Red Hot Chilli Peppers, Enter
Sandman
von Metallica und Highway Star von Deep Purple enthalten. Die deutsche Version
beinhaltet neun Songs mehr und da haben wir dann das Vergnügen die „geniale“ englische Version
des Tokio Hotel „Überkrachers“ durch den Monsun zu spielen. Für Leute die echte Musik
bevorzugen ist dann noch Hier kommt Alex von den Toten Hosen enthalten.
Um als Band spielen zu können benötigt man den Gitarrencontroller, das Drumkit und das Mikro
(Basispaket). Den Bass muss man sich dann wie das Game extra kaufen. Der Preis des Ganzen ist
dann allerdings ernüchternd, denn der beläuft sich auf satte 240 Euro. Das ganze bekommt eine
dramatische Note, wenn man bedenkt, dass der Spaß in Amerika umgerechnet nur 110 Euro kostet
(ohne Bass). Rockband erscheint für die PS3, Xbox360, PS2 und später auch für die Wii. Für die
PS3 und die Xbox360 gibt es auf den jeweiligen Online-Marktplätzen Songs zum herunterladen um das Game weiterhin aktuell zu halten

Ich könnte hier nun hunderte cooler Videos einfügen, aber da Google unser Freund ist, schafft ihr das auch selber. Wenn Euch der ruinöse Preis nicht abschreckt und ihr gerne den US Markt subventioniert, dann schlagt zu.

Kommentare

19 Kommentare zu “Rockband – Mosh

  1. Urd am 13. Juni 2008

    mhm... jup, da stimme ich user113 zu... vor allem was das mit den ego shootern und killerspielgegnern betrifft... da warste wirklich sehr nah dran an den videospielgegnern... (wobei... 215km/h sind keine 270km/h... nein spaß beiseite, ihr wisst jetzt also beide, das euer gegenüber weiß wovon er redet... ich bin übrigens schon 280km/h gefahren.... HA... gewonnen...^^) und ich glaube wir sind uns jetzt alle damit einig: wer richtig musik machen will, braucht jahrelange übung, instrumente (stimme) und ausdauer... aber dafür ist rockband nicht da, denn es ist nur ein spiel das der kurzweiligen unterhaltung dienen soll so haben wir dann doch noch alle zu einander gefunden^^ und eine diskussion einfach mal so zu beenden ist ein wenig schwach... egal, wer dies tut... ... EOD ^^

  2. der Metatron am 13. Juni 2008

    Jetzt haben wir alle EOD gesagt :-) BTW: Ich musste googlen um zu wissen was das heißt. Nerd ist für mich ein echt negativer Begriff. Ich gebe Dir völlig Recht bei Leuten die sagen, dass sie Musik machen und Singstar etc. meinen. Das habe ich nier bestritten. Doch genauso gibt es ewig viele Leute, die meinen die coolen Gunchecker zu sein, weil sie CoD auf Hardcore spielen. Ich bin leider nur fähig Didge zu spielen und das hört sich mies an, weil ich kein Rythmusgefühl habe. Gitarre hab ich mal versucht, wegen meiner motorikdefekte ist das aber eher in die Hose gegangen :-/ Nun haben wir uns also auf nen Konsens geeinigt, dass Rockband kein Ersatz für echte Musikinstrumente ist, es dennoch Spass machen kann. Das man in Autos auch schneller als 50 fahren und das EOD nicht zwangsläufig "End of Discussion" bedeutet :-) Allen Teilnehmern ein schönes Wochenende

  3. user113 am 13. Juni 2008

    :D

  4. Daniel Poelzl am 13. Juni 2008

    Amen Bruder ^^

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