Das Spore Labor unter der Lupe

spore labor

Kürzlich haben wir euch über die Vorabversion von Spore – das Spore Laborberichtet. Wir hatten nun die Gelegenheit, Spore Labor noch vor dem offiziellen Release am 17. Juni 08 anzutesten.

spore labor kreatur Ich möchte kurz meine ersten Eindrücke von dieser Vorabversion schildern.
Die Installation verlief fast reibungslos. Warum fast? Nach erfolgreicher Installation wurde mir mitgeteilt, dass meine DirectX Version nicht mehr die aktuellste sein soll. Dies war zwar nicht der Fall, nachdem die Setuproutine ein 30 MB großes DirectX-Update heruntergeladen hat, konnte ich dann aber dennoch loslegen. Fast.

Nach einer kurzen Registrierung bei EA ging es nämlich dann wirklich los.
Nach den ersten paar Minuten im Spiel bemerkt man eindeutig die Herkunft von Spore bzw. dem Spore Labor. Es trägt die unverkennbare Handschrift von Will Wright. Wer jemals die SIMS gespielt hat, wird wissen was ich meine. So erübrigt sich auch ein Blick in die Anleitung, da das Spiel beinahe selbsterklärend ist.

Da das Spore Labor eine Vorabversion von Spore ist, kann man in diesem Spiel nur seine eigenen Kreaturen erstellen und diese Anschließend auf die EA-Server hochladen und der ganzen Welt präsentieren. Und natürlich auch später im eigentlichen Spiel benutzen.


Am Anfang des Spiels stand ich vor einem braunen „Etwas“. Sozusagen die Rohform und der Ausgangspunkt für meine Kreativität (die sich doch etwas in Grenzen hält). Den Torso kann man mit wenigen Mausklicks so anpassen, wie man es gerne hätte. Im sehr übersichtlichen Menü stehen dann verschiedene Körperteile zu Verfügung. Von unzähligen Augen, Mündern, Ohren, Armen und diversen „Accessoires“ wie etwa Blättern oder Kristallen, die man mit wenigen Mausklicks auf seiner Kreatur platzieren und beliebig in der Größe und Ausrichtung verändern kann.

Zum erstellen seiner Kreatur hat man ein gewisses Budget zur Verfügung, was allerdings sehr großzügig bemessen ist. Meine kleine Lebensform habe ich mit einigen zusätzlichen „Extras“ ausgestattet und hatte am Ende noch immer mehr als genug Geld zur Verfügung.

Wenn man dann fertig ist bzw. wenn man glaubt, dass man fertig ist, kann man seine Kreatur zu einem kleinen Testlauf schicken. Dies ist mit Sicherheit der unterhaltsamste Teil von Spore Labor. Mann kann seine Kreatur von Punkt A nach Punkt B schicken, was, wie ich zugeben mus,s nicht wirklich aufregend ist, aber zusätzlich hat man dann Möglichkeit, auf Knopfdruck seine Schöpfung tanzen oder kleine Kunststücke ausführen zu lassen.

Ist der Testlauf auch mit Erfolg absolviert, geht es dann an den Feinschliff. Im letzten Schritt könnt ihr eurem kleinen Zögling den letzten Anstrich verpassen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Tarnfarbenoptik, gestreift oder quietschbunt – was immer einem gefällt ist hier möglich.
Habt ihr diesen letzten Schritt auch abgeschlossen und eurer Kreatur noch einen aussagekräftigen Namen samt Beschreibung gegeben, könnt ihr diese dann mit einem Klick zu den EA-Servern uploaden. Dann ist euer Meisterwerk für alle hier verfügbar.

Doch damit nicht genug. Ein interessantes kleines Feature verbirgt sich noch im Spore Labor. YouTube . Wenn ihr eure Kreatur gerade im Testlauf beäugt und Kunststücke ausführen lässt, so könnt ihr mit nur einem Klick das ganze auch Aufzeichnen und dann – falls gewünscht – auf YouTube hochladen. Ich war überrascht wie einfach es ist, direkt aus dem Spiel heraus ein Video auf YouTube hochzuladen.
Wie das Ganze dann aussieht, möchte ich euch anhand dieses kurzen Videos von mir demonstrieren.

Alles in Allem ist und bleibt Spore Labor eine Vorabversion zum eigentlichen Spiel Spore, dass im Herbst dieses Jahres erscheinen wird. Wer jedoch bereits jetzt nicht länger auf Spore warten kann bzw. will, der hat mit dieser Vorabversion schon einmal die Möglichkeit, in die Welt von SPORE zu schnuppern und seinen Kreaturen das aufen beizubringen. Der Preis mit € 9,99 bewegt sich meiner Meinung nach am Limit, ist aber gerade noch vertretbar.

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